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| Charlotte (10) auf ihrem Lieblingsstück im Museum August Kestner, dem Sofa "Bocca" | ||||
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| v.l.n.r. Laura Kielbassa (FSJ Kultur), Dr. Wolfgang Schepers (Direktor), Dr. Stephan Lüttich (Klosterkammer Hannover) und die Kinder des Kinderclubs Jana, Charlotte, Anna und Constantin | ||||
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Der Audioguide ist in vier einzelne Hörgeschichten – altes Ägypten, antikes Griechenland, Mittelalter und Design - unterteilt. Welche und wie viele Sammlungsbereiche besucht werden, steht den jungen Besucher/innen offen.
Um den Audioguide möglichst nahe an den Interessen von Kindern zu gestalten, wurde der Kinderclub 1. MC Kestner aktiv in die Konzeption mit einbezogen.
In mehreren Werkstatt-Tagen suchten sich die Kinder ansprechende Exponate für die akustische Führung aus und sammelten erste Ideen. Sie betrieben intensive Recherche und befragten die Wissenschaftler des Hauses. Auch in der Hörführung selbst kommt der 1. MC Kestner zu Wort: zu einigen Exponaten geben die Kinder ihre ganz persönliche Meinung ab.
Auf Basis dessen hat die Berliner Firma Acoustiguide den Audioguide umgesetzt.
In den Hörgeschichten erzählt das freche „kleine k“ (ein als Icon für Kinder im Museum eingesetzter Kleinbuchstabe) viel Wissenswertes über die Objekte und deren Geschichte. Manchmal vermischen sich Realität und die ausgeprägte Fantasie des kleinen ks. Gut, dass die passionierte Museumsbesucherin Oma Käthe mit von der Partie ist und dem Kleinbuchstaben auf die Schliche kommt. Und wenn mal beide unsicher sind, wird auch die Meinung eines Kuratoren herangezogen.
Gemeinsam mit Oma Käthe und dem kleinen k lernen die Kinder nicht nur August Kestner kennen, sondern reisen auch in vergangene Zeiten. Vom knalligen Knutsch-Mund-Sofa bis hin zur ägyptischen Mumie gibt es Spannendes zu entdecken.
Ausschnitt aus dem Audioguide Kapitel Design:
Leuchte Pillola
k: Das wird ja immer verrückter hier! Ein roter Kussmund zum drauf sitzen, ein brettharter Zickzack-Stuhl und jetzt auch noch Riesentabletten, die leuchten. Mal im Ernst, Oma Käthe: findet der große Kestner das wirklich gut?
Käthe: Signor Kestner!? Keine Ahnung! Wie kommst du denn darauf?
k: Öh, na ja, (wippt etwas unruhig von einem Bein aufs andere), ich dachte, ...es ist schließlich das Museum August Kestner, in dem wir hier sind!?
Käthe: Ach so. Und du meinst, alles, was wir sehen, hat Signor Kestner höchstpersönlich gesammelt? Na, dann schau’ mal auf das Schild vor dir. Da steht, von wann diese leuchtende Riesentablette ist!
k: 1968 – auweia! Da war der große Kestner ja schon 115 Jahre tot!
Käthe: (lacht) Du sagst es. Alles, was wir hier unten in der Design-Sammlung sehen, ist lange nach Signor Kestners Zeit entstanden. Weißt du, das hat mit der Aufgabe dieses Museums zu tun. Hier werden Dinge nicht nur aufbewahrt, hier wird auch gesammelt. […]
k: Ja gut. Aber – hätte ihm diese Riesenpille nun gefallen – oder dieser Zickzack-Stuhl?
Käthe: Ich weiß es nicht. Aber sieh’ mal. Da kommt Herr Schepers, der Direktor des Museums. Frag’ ihn doch mal.
k: (aufgeregt) Was, der Direktor!? Ich glaube, ich verdufte lieber. Als ich das letzte Mal Fangen zwischen den Vasen im Museum gespielt habe, war er ganz schön sauer. Aber – frag’ du ihn, Oma Käthe. Die Sache interessiert mich! […]
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V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover |
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