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Nach 1989 und 2007 konnte für die numismatische Sammlung erneut eine Münze des ägyptischen Pharaos Nektanebos II. (359 – 341 v. Chr.) erworben werden. Münzen waren in Ägypten erst seit der 30. Dynastie (380 – 343 v. Chr.) bekannt. Mit der Einflussnahme Alexanders des Großen begannen die Ägypter verstärkt Münzen zu prägen, die für die Soldzahlungen spartanischer und athenischer Söldner benötigt wurden. Sie waren um 360 v. Chr. angeworben worden, um im Krieg gegen die Perser auf Seiten der Ägypter zu kämpfen.
Die Vorderseite dieser Münze zeigt einen nach links springenden Widder, die Rückseite eine Waage sowie einen Gegenstempel mit der Darstellung eines Herrschers. Dieser Gegenstempel ist es, der diese Münze durch seine Einmaligkeit zusätzlich interessant macht. Mit der „Waage der beiden Länder“ könnte die ägyptische Hauptstadt Memphis gemeint sein, falls sie der Prägeort ist. Der Widder steht für den Gott Amun.
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