´

Energieerzeugung und -versorgung

Landeshauptstadt Hannover
Logo der Stadtwerke Hannover AG
Drei Türme des Heizkraftwerkes in Linden
Für eine energieeffiziente und Klima schonende Energieerzeugung

Die Energieerzeugung und –versorgung hat eine zentrale Bedeutung beim Klimaschutz. In Hannover betreiben die Stadtwerke Hannover Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen, deren Kapazitäten zur vollständigen Versorgung der örtlichen Verbraucher ausreichen. Sämtliche konventionellen sind Kraft-Wärme-gekoppelt und sind damit Basis der umweltfreundlichen Fernwärme in Hannover.

Im gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover 2008 vorgestellten Klimaschutz-Aktionsprogramm wurde deutlich, dass durch Maßnahmen bei der Stadtwerke Hannover AG fast 40 Prozent der in Hannover geplanten CO2-Einsparungen erreicht werden können. Die Stadtwerke Hannover AG hat zur Klima-Allianz einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vorgelegt. Das Bündel von Maßnahmen im Energieangebot der Stadtwerke Hannover AG schlägt mit einer CO2-Reduktion um rund 700.000 Tonnen zu Buche.

Der Beitrag der Stadtwerke enthält neben der Verpflichtung zu 700.000 Tonnen CO2-Reduktion zwei weitere Zielsetzungen. Erstens haben die Stadtwerke sich verpflichtet, den spezifischen CO2-Ausstoß der Strom-Eigenerzeugung weiter zu senken auf 730 Gramm CO2 pro Kilowattstunde; das bedeutet gegenüber 1990 eine Reduktion um circa 23,5 Prozent. Zweitens soll der Anteil regenerativer und KWK-Stromerzeugung (Kraft-Wärme-Kopplung) 2020 bei 30 Prozent liegen. Auf Grund der geplanten Steigerung der Eigenerzeugung und der sinkenden Wärmemenge bedeutet dies ein Plus an Stromerzeugung aus KWK und regenerativen Energien von etwa 50 Prozent.

Die Ziele der Stadtwerke sind mit einem Maßnahmenprogramm hinterlegt, das aus heutiger unternehmerischer Sicht auch ökonomisch tragfähig ist. Teile des Programms befinden sich bereits in der Umsetzung. So wurde etwa der Beschluss zur Erweiterung und Modernisierung der Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Anlage im Heizkraftwerk Hannover-Linden gefasst. Dies wird zukünftig jährlich 210.000 Tonnen CO2 vermeiden. Auch ein Konzept zum weiteren Ausbau der Fernwärme wird derzeit erarbeitet. Beim Ausbau der regenerativen Stromerzeugung setzen die Stadtwerke neben regionalen Aktivitäten im Biomasse-Bereich auf ihre neu gegründete Beteiligungsgesellschaft „8KU Renewables GmbH“.

Die Stadtwerke übernehmen mit ihrer Selbstverpflichtung Umsetzungsverantwortung für die CO2-Reduktion auf der Angebotsseite (Bereitstellung von Strom und Wärme). Die Auswertung der CO2-Bilanz von 2005 zeigte jedoch, dass ohne Anstrengungen bei der Nachfrage die gesetzten Ziele nicht erreicht werden können. Dem tragen die Stadtwerke Rechnung, indem der enercity-Klimaschutzfonds proKlima seine Aktivitäten ausbaut und zukünftig verstärkt auch auf den Stromsektor fokussieren wird. Ob die Kunden Energie einsparen, können sie nur selbst entscheiden. Die Stadtwerke werden hierbei weiterhin behilflich sein, neben proKlima auch durch öffentlichkeitswirksame Energieeinsparkampagnen und durch Energieberatung.

Kennzeichner für einen Inhalt der Landeshauptstadt Hannover
enercity Geschäftsbericht 2010  
Energiemomente - enercity Report 2010


V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover


Seite drucken