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Torfmuseum im Schloss Landestrost

 | Neustadt a. Rbge. | 
Die Moorsiedler mussten schwer arbeiten
Moor und Torf als Existenzgrundlage

Adresse:
Torfmuseum im Schloss Landestrost
Schlossstraße 1 
31535  Neustadt am Rübenberge
Tel.: 05032-899 -156
Fax: 05032-899 -165
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Adresse:
Torfmuseum im Schloss Landestrost
Schlossstraße 1 
31535  Neustadt am Rübenberge
Tel.: 05032-899 -156
Fax: 05032-899 -165
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 Öffnungszeiten:
Di, Sa, So     14:00 bis 17:00 Uhr
Mi, Do, Fr    10:00 bis 12:00 Uhr

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Wissenswertes über die niedersächsischen Hochmoore
Das Torfmuseum befindet sich im Dachgeschoss des Ende des 16. Jahrhunderts im Weserrenaissance-Stil erbauten Schlosses Landestrost in Neustadt am Rübenberge.
In modern gestalteten Räumen können sich die Besucher auf einprägsame Weise über Entstehung, Nutzung und Schutz der niedersächsischen Hochmoore informieren.

Die "Moorkammer"
In einer »Moorkammer« können sie nachempfinden, wie der Boden unter den Füßen nachgibt. Die gut erhaltenen Reste eines etwa 2000 Jahre alten Bohlweges geben ein anschauliches Beispiel von der Konservierungsfähigkeit der Moore, die auch menschliche Körper über Hunderte von Jahren vor dem Zerfall bewahrt. Hölzerne Kultfiguren und Opfergaben zeugen vom Glauben an Geister und Götter, die besänftigt werden mussten.

Um zu erfahren, wie schwer schon die Kinder arbeiten mussten, steht eine mit Torfsoden beladene Schubkarre im Museum: die eingebauten Gewichte sind genau so schwer wie frisch gestochener, nasser Torf.

Die Hochmoor-Regeneration
Da die Torfschicht im Hochmoor durchschnittlich nur 1 mm pro Jahr wächst, führte die mehr als 250 Jahre dauernde Abtorfung schließlich zu einem dramatischen Rückgang dieser einstmals für Niedersachsen charakteristischen Landschaftsform und bedrohte den Fortbestand der typischen Pflanzen- und Tierwelt.
Mittlerweile bemüht man sich, die noch erhaltenen Reste zu schützen und bereits entwässerte und abgetorfte Moore zu regenerieren.
Erste Erfolge zeigen sich bei der Hochmoor-Regeneration einer etwa 200 ha großen Fläche im Toten Moor bei Neustadt am Rübenberge durch den Landkreis Hannover.

Das Torfmuseum zeigt bedrohte Tier- und Pflanzenarten und informiert Sie über die notwendigen Maßnahmen der Moorregeneration.




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