´

Neuigkeiten

Landeshauptstadt Hannover

Erinnerungsdiamant

Ein Diamant zur Erinnerung
Die Schweizer Veit Brimer und Rinaldo Willy haben ein Verfahren entwickelt, aus dem Kohlenstoff in der menschlichen Kremationsasche einen Diamanten herzustellen. So entsteht ein ganz besonderes Erinnerungsstück an einen lieben Verstorbenen. Der Erinnerungsdiamant ist eins von vielen hundert Exponaten in der Ausstellung zur Hannoverschen Friedhofs- und Bestattungskultur.


Vorführraum

Bedarfskino für 30 Personen
Unsere Filme und Vorträge im Museum sind sehr beliebt. Für Besuchergruppen haben wir nun die Möglichkeit geschaffen, bei Bedarf kurzfristig ein Auditorium für 30 Personen einzurichten. Gerne nehmen wir Ihre Wünsche bei der Terminbuchung entgegen.

 


Metallsarg

Historische Särge nach Vorbild von J. F. Kennedy
Als 1963 der amerikanische Präsident John F. Kennedy auf dem amerikanischen Friedhof Arlington beigesetzt wurde, wuchs in Deutschland der Bedarf an hochwertigen Metallsärgen so wie sie für die Beisetzung Kennedys genutzt wurden – besonders bei den amerikanischen Streitkräften im Raum Frankfurt. Später wurden die Särge hauptsächlich von Sinti und Roma zur Beisetzung in Mausoleen genutzt.

Zwei Exemplare befinden sich nun im Friedhofsmuseum – gleich neben einem amerikanischen Harmonium aus dem Jahre 1900, das in der Kapelle des Stadtfriedhofs Ricklingen eingesetzt wurde.

 


Sarg als Möbel

Sargmöbel sind „in“
Was in England bereits seit längerer Zeit praktiziert wird, entwickelt sich auch in Deutschland zum Trend: Ein Sarg wird erst als Möbelstück und später dann für die Beisetzung genutzt.

Tischler Louis Martinez hat für die Ausstellung zur Hannoverschen Friedhofs- und Bestattungskultur aus einem handelsüblichen Sarg eine Bar gebaut.

Im Handel gibt es mittlerweile Särge auch als Schränke oder gar Wohnzimmertische. Makaber? Ja vielleicht, aber auf alle Fälle auch ungewöhnlich.

 

 


 Schaufensterpuppe auf GabelstaplerFriedhofsmuseum weiter auf Erfolgskurs
2010 hatte die Ausstellung Hannoversche Friedhofs- und Bestattungskultur fast 1.000 begeisterte Besucherinnen und Besucher. Auch viele Kinder und Jugendliche haben sich die Ausstellung angeschaut. Zu Gast war im abgelaufenen Jahr auch eine Gruppe blinder Menschen. Die Ausstellung ist im Jahr 2011 wieder an jedem 1. Mittwoch im Monat von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten finden Sie unter www.friedhöfe-hannover.de.


TotenmaskeFriedhofsmuseum ist umgezogen
Gerade rechtzeitig zu den Totengedenktagen ist das Friedhofsmuseum aus der „Neuen Kapelle“ aus- und in die Räume des ehemaligen Krematoriums eingezogen.Durch den Umzug ist die Ausstellungsfläche wesentlich größer geworden und erstreckt sich nun auf über 300 qm, zuzüglich einer Außenfläche. Die Ausstellung gibt nun auch den Blick frei auf das Industriedenkmal Krematorium einschließlich der Verbrennungsöfen. Platz ist nun auch für unser neuestes Exponat, die Totenmaske von Frank Schoeneberg.
Nachricht-2Die Pest im Friedhofsmuseum
Auf besonderen Wunsch einiger Kinder, die das Friedhofsmuseum kürzlich besucht haben, wird in der Ausstellung nun auch die Pest dargestellt.
Aufgrund von Zeichnungen, Gemälden und Gesprächen mit Historikern wurden vom Tischler des Stadtfriedhof Seelhorst, Herrn Luis Martinez, ein Pestsarg nachgebaut und von der Gattin eines Mitarbeiters, Frau Gabriela Fischer, ein Pestknechtgewand nachgeschneidert.
UnterstützungHannoversche Museen unterstützen Friedhofsmuseum
Ohne die Unterstützung der hannoverschen Museen wäre die Ausstellung Hannoversche Friedhofs- und Bestattungskultur kaum vorstellbar. Nach dem Historischen Museum Hannover und dem Nieders. Landesmuseum Hannover hat nun das Sprengel Museum zwei ausrangierte Vitrinen zur Verfügung gestellt. Die Vitrinen sind so groß und schwer, dass der Betrieb des Stadtfriedhof Seelhorst schweres Gerät  einsetzen musste.

Urnen 130pxHistorische Urnen – ca. 1700 Jahre alt
Als Leihgabe des Niedersächsischen Landesmuseum Hannover zeigt die Ausstellung Hannoversche Friedhofs- und Bestattungskultur drei Urnen aus dem 1. bis 4. Jahrhundert nach Christus. Die Urnen wurden 1924 bei Erdarbeiten auf dem Gelände des Stadtfriedhofs Ricklingen gefunden. Damals wurde kurioserweise gerade eine neue Abteilung für eine ganz moderne Bestattungsart geschaffen, nämlich ein Feld für Urnenbestattungen. Und noch etwas kurioses zeigen die historischen Urnen, die auf den ersten Blick wie tönerne Küchengefäße aussehen. Tatsächlich nutzten die Menschen in der römischen Zeit Küchengefäße zur Beisetzung der Aschenreste. Die Verbrennung erfolgte übrigens nicht in einem Krematorium sondern auf Scheiterhaufen.
Grabbagger 130pxNeues Exponat in der Ausstellung
Das neueste Exponat ist zugleich auch das Größte. Wir zeigen Ihnen einen Grabbagger, dessen ursprüngliche Konstruktion auf der Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtfriedhofs Lahe in den 1960er Jahren basiert.




V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover


Seite drucken