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Stadtteilentwicklung

Hannover entwickelt Stadtteil-Leitbilder
lokale Steckbriefe mit Basisdaten für das Modell "Zukunft"

Demografischer Wandel und schrumpfende finanzielle Handlungsspielräume stellen die Stadtplanung in den kommenden Jahren vor Herausforderungen. Bevölkerungsrückgang, Alterung der Gesellschaft, ethnische Vielfalt und die Ausdifferenzierung der Lebensstile kennzeichnen die Entwicklung. Mit dem Strategieprogramm Hannover plusZehn, das entwicklungspolitische Schwerpunkte bis ins Jahr 2015 festlegt, setzt Hannover auf lebendige Stadtteile und bürgerschaftliches Engagement auf allen Ebenen.

Die Landeshauptstadt Hannover entwickelt für die hannoverschen Stadtteile deshalb Leitbilder: Steckbriefe, die Profil, besondere Vorzüge und Eigenarten darstellen - und damit die Grundlage für eine zukunftsgewandte Entwicklungsplanung in den Stadtteilen bilden. Die Redaktion von hannover.de stellt Ihnen die Stadtteile vor, für die es bereits ein Leitbild gibt.

Steckbrief:
Badenstedt >> Information

Hannover fördert Integrative Stadtteilarbeit
Moderationsprozess als Pilotprojekt:
Ziel ist Zusammenhalt und Zusammenarbeit in neun ausgewählten Stadtteilen

Entsprechend einem Ratsbeschluss, der auf einen Antrag der Ratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zurückzuführen ist, hat Hannover das Modellprojekt „Integrative Stadtteilarbeit“ in neun ausgewählten Stadtteilen gestartet. In Moderationsprozessen soll dabei die Kooperation zwischen EinwohnerInnen, Wirtschaft, Vereinen und örtlichen Initiativen verbessert oder hergestellt werden. So werden Kommunikationsstrukturen (z.B. Wirtschaftsforen) in den Stadtteilen initiiert bzw. gestärkt, um wichtige Themen der Stadtteilentwicklung in Eigenverantwortung entwickeln zu können.

Dabei geht es insbesondere um

_ die Mitte der Stadtteile, die sich im stadtweiten Konkurrenzkampf und im anhaltenden Strukturwandel des Einzelhandels bewähren und neu qualifizieren müssen;

_ die Wohnqualitäten, die nicht zuletzt auch für eine lebendige Stadtteilmitte von außerordentlicher Bedeutung sind.

Badenstedt, insbesondere der Badenstedter Markt ist einer der ausgewählten Stadtteile. Das Büro PlanKom hat den Auftrag bekommen die Moderation in Badenstedt zu übernehmen.

Für eine Pressekonferenz der Landeshauptstadt Hannover zur Integrativen Stadtteilarbeit hat das Büro PlanKom am 28.09.2005 folgendes Handout herausgegeben.
Siehe:
pdf

Am 5.10.05 fand unter der Moderation von PlanKom die Sondierungswerkstatt in Badenstedt statt. Näheres dazu in einer Pressemitteilung von PlanKom vom 05-10-12-Pressemitteilung Sondierungswerkstatt Badenstedt.
Siehe:
pdf

Bei der Sondierungswerkstatt wurde aus Teilnehmern eine Steuerungsgruppe gebildet, die sich am 2.11.05 traf und die Idee eines sogenannter „Marktes der Möglichkeiten“ entwickelte.

Um einen solchen „Markt“ genauer auszugestalten, wurde für den 25.01.06 wieder ein größerer Kreis an Interessierten eingeladen. Die Ergebnisse der beiden Treffen können in den Protokollen von Plankom nachgelesen werden:
Homepage

Für die weitere Planung des „Badenstedter Marktes der Möglichkeiten“ wurde eine Vorbereitungsgruppe gebildet. Das erste Treffen der Vorbereitungsgruppe fand am 15. Februar 2006 statt. Dieses Mal jedoch ohne Unterstützung von PlanKom, das nur die Aufgabe hatte, den Start des Kommunikationsprozesses im Stadtteil zu begleiten.

Bei den weiteren Treffen der Vorbereitungsgruppe entwickelte sich die Idee eines
„Badenstedter Entdeckertages“
am Freitag, dem 6.Oktober 2006

Mit einem Brief an soziale, kulturelle und religiöse  Einrichtungen, Dienstleister, Geschäfte und Handwerker, den Sie hier (Brief Entdeckertag) einsehen können, und sehr viel persönlicher Ansprache ist es gelungen ein tolles Programm zusammenzustellen, das es allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht ihren Stadtteil und die darin lebenden und arbeitenden Menschen besser kennen zu lernen.

Die Pressemitteilung und das Programm des Entdeckertages  finden Sie hier



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