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Ja Mai
Heute bin ich total frei,
und ich gehe durch den Mai.
Träumend und lauschend,
mich an Düften berauschend,
den Vogelstimmen zuhörend,
nichts empfinde ich als störend,
Quellbäche fließend dahinströmen,
daran kann ich mich gewöhnen.
Ich lass mich versinken,
meine Sinne alles trinken.
Sie Sonne sendet funkelnd ihr Licht,
das Blätterdach ist noch nicht ganz dicht.
Sie lässt die Blumen im Grase erblühen,
Rhododendron in tausend Farben erglühen.
Laufe durch Gärten, Parks und Wälder,
streife durch Heide, Moore und Felder.
Nimm auf die Farben und vielfältigen Formen,
alles ist verschieden nichts lässt sich normen.
Schmetterlinge taumelnd sich vergnügen,
federleicht und zart sich ins Bild einfügen.
Kaum weiß ich wohin soll ich schauen,
kann bei der Vogelhochzeit zuschauen.
Hanna von Linden – Mai 2008
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