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AMK-Jahresauftaktveranstaltung
am 17. Januar 2010
in der St.-Martins-Gemeinde in Anderten
Bildbericht: Gisbert Selke
Zum zweiten Mal fand die Jahresauftaktveranstaltung der AMK in den Räumen der St. Martinsgemeinde in Anderten statt.
Schon in dem um 10:00 Uhr beginnenden ökumenischen Gottesdienst, der vom Volkschor Anderten musikalisch mitgestaltet wurde, konnten Pastor Helmut Kühl, Pfarrer der ev.-luth. St. Martinsgemeinde, und Diakon Robert Wijnmaalen, Diakon der kath. Pfarrgemeinde St. Martin, Hannover-Ost, zahlreiche Vertreter der Vereine und Institutionen des Stadtbezirks begrüßen.
In seiner Predigt wies Pastor Kühl einleitend darauf hin, dass der Stadtbezirk Misburg-Anderten für die Vielfalt an Vereinen und Verbänden bekannt ist. Allein 45 davon gehören davon der AMK an. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Vereinigungen in Kirchen, Schulen oder auch temporäre Projekte. Vereinsmitglieder werden dann und wann als „Vereinsmeier“ belächelt. Vereine sind dennoch und gerade in der gegenwärtigen Zeit ein Zeichen organisierter Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Die Vereinsmitglieder wissen, was dies für sie – auch über die Zielsetzungen des Vereins hinaus – bedeutet. Gäbe es die Vereine nicht, würde an ihre Stelle eine große Vereinsamung treten. Jeder sorgt für sich, jeder denkt an sich. Vereinzelung und Vereinsamung führe auf lange Sicht aber zum Zerfall einer Gesellschaft.
Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte der Vorsitzende der AMK, Jürgen Quardt, im Gemeindehaus die Vertretungen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, die Vertretungen der Schulen, Kindertagesstätten, sozialen Einrichtungen, der Polizei, der Misburger und Anderter Vereine und die Abordnungen der im Stadtbezirk tätigen Vertreter der Verwaltung. Anschließend griff er die Worte Pastor Kühls über die Bedeutung der Vereine und Verbände auf und dankte allen Anwesenden für ihr selbstloses Engagement in Vereinen, Institutionen oder Ehrenamt.
Am Beispiel des TSV Anderten zeigte dessen Vorsitzender Hans-Ullrich Rochner auf, welche Vorteile die kreative Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Verwaltung bringen könne. Leider seien hier noch große Hürden insbesondere in der Finanzierung der Kooperations-Projekte mit den Schulen beiseite zu räumen.
Der Erste Bürgermeister Bernd Strauch überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters Stephan Weil und bedankte sich seinerseits für das große ehrenamtliche Engagement in Vereinen und Institutionen. Er versicherte, dass die Landeshauptstadt deren Arbeit nach Kräften unterstützen wolle. Jeder aber wisse, dass die Mittel dafür sehr begrenzt seien. Die Bundespolitik müsse den Kommunen ein höheres Budget zugestehen.
Bezirksbürgermeister Knut Fuljahn überbrachte die Grüße des Bezirksrates Misburg-Anderten und wünschte sich auch für 2010 die Fortsetzung der bewährten vertrauensvollen Zusammenarbeit.
2010 feiert Anderten sein 1025-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange. Auch hier ist die kreative Mitarbeit der Ehrenamtlichen und Engagierten sehr gefragt.
AMK-Vorsitzender Jürgen Quardt begrüßt die Gäste
Bezirksbürgermeister Knut Fuljan - Erster Bürgermeister Bernd Strauch
Hans-Ullrich Rochner, Vorsitzender des TSV Anderten
Erster Bürgermeister Bernd Strauch
Bezirksbürgermeister Knut Fuljahn
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