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Bildbericht: Kuno
Diesmal war der Stadtbezirk Misburg–Anderten an der Reihe. Es stand der Ganztagesbesuch von Oberbürgermeister Stephan Weil an, die neunte Station seiner Besuche in den Stadtteilen der Landeshauptstadt.
Bunt war die Mischung der Kontakte, die an diesem Tag auf das Stadtoberhaupt warteten.
Dabei bekommt der Satz in seiner Rede bei der ersten Bürgerversammlung nach seiner Wahl zum OB im Bürgerhaus eine ganz besondere Bedeutung:
„Dieser Stadtbezirk ist immer ein Thema im hannoverschen Rathaus“.
Damit in den anstehenden Gesprächsrunden das Insiderwissen nicht zu kurz kam, brachte der OB gleich seinen Stellvertreter Bernd Strauch mit. Dies erwies sich als der richtige Schachzug, zumal beim Start der Runde im Sozialzentrum Misburg bei den Ausführungen der Leiterin, Pastorin Marx, auch sein Fachwissen gefragt war. Eine Erfolgsgeschichte ist diese Station allemal. Mehr als 1600 Pflegekontakte bewältigen die Mitarbeiter auch über die Grenzen Misburgs hinaus.
Bei seinem Weg durch den Stadtteil traf Stephan Weil auf Misburgs leidenschaftlichen Chronisten Wolfgang Illmer. Er trug dem OB seine Sorge um die Abholzung des Mammutbaumes wegen der geplanten Streckenführung der Stadtbahnlinie hinter dem Rathaus Misburg vor.
Salopp gesprochen, kann man das Kurt-Schwitters-Gymnasium einen Leuchtturm im Schulwesen Hannovers nennen. Mit Dr. Baßmann traf der OB hier einen guten Freund und kompetenten Schulleiter. Zur Sprache kamen u.a. Probleme beim geplanten Mensa-Ausbau für das ganze Schulzentrum.
Bei der Fertigstellung der Arbeiten im Stadion sowie der Sporthalle drängt die Zeit bis zu den Herbstferien, damit der Sportunterricht endlich wieder normal erteilt werden kann.
Auf dem Sportlerohr ist der OB ganz besonders hellhörig…
Gerade deshalb schaute die Delegation mit Interesse bei den Umbaumaßnahmen an der Sporthalle vorbei.
Dann ging es um dringende Probleme der Nutzer im Misburger Stadion.
Der Sprecher der Sportler, Wolfgang Przystawik, „scheuchte“ die Kommunalpolitiker-Delegation zu einer Ehrenrunde um das Stadion. Der hohe Gast aus dem Rathaus zeigte sich bei guter Kondition. Trotz all der Terminrennerei gab es noch Zeit für dringende Notizen auf der Tartanbahn. Das stellte dann auch die Misburger Sportler zufrieden.
Die nächste Station war Anderten: Im Gemeindesaal St. Martin warteten Gesprächspartner aus den Reihen von Lehrkräften, Eltern, Erzieher und Jugendvertretern auf Stephan Weil.
In den Gesprächen ging es u.a. um die Problematik bei der Neuaufstellung bei den Kita-Plätzen in der Gemeinde. Der Leiter der Kindertagesstätte Jahn trug die Sorgen seiner Mitarbeiter vor.
Oberbürgermeister Weil konnte weitestgehend die Arbeitsplatz-Befürchtungen der Kita-Mitarbeiter zerstreuen.
Entspannung pur brachte die Autogrammstunde mit dem Gast bei Jugendlichen der St.-Martins-Gemeinde.
Auf dem Weg zum Schützenhaus kam es auf dem Platz „Am Bache“ zu einem Plausch mit Bürgern aus Anderten.
Am Ende der Gesprächsrundreise durch den Stadtbezirk Misburg–Anderten kam es im Schützenhaus Anderten zu einem Zusammentreffen mit den Vertretern von Wirtschaft und Gewerbe aus Anderten und Misburg.
Nicht ganz rund läuft es für die Geschäftsleute aus dem Stadtbezirk mit der Verwaltung in Hannover. Eines der Themen waren die sehr hohen Abgaben und komplizierten Vorschriften, wenn es um die Ausrichtung des traditionellen Anderter Schleusenfestes geht.
Die Liste der Wünsche und Anregungen nach 10 Stunden Gesprächen zwischen den Bürgern und dem Oberbürgermeister Stephan Weil im Stadtbezirk Misburg–Anderten hat eine beachtliche Länge.
Der Betrachter des Besprechungsmarathons konnte festhalten, dass beide Seiten großen Nutzen von dieser Veranstaltung hatten. Damit wurde der Stadtteil wieder ein wenig mehr nach vorn gebracht. Und das ist doch eine gute Sache!
Start im Sozialzentrum Misburg
Begegnungen an Meyers Garten
Sorge um die Abholzung des Mammutbaumes
Zu Gast bei OSTD Dr. Baßmann im Kurt-Schwitters-Gymnasium, Misburg
An der Baustelle Sporthalle I
Am Hallenbad
Im Misburger Stadion
Im Gemeindehaus der St. Martinsgemeinde in Anderten
Begegnungen "Am Bache"
Am Denkmal zur Erinnerung an die "Befreiungskriege" 1813
Im Schützenhaus Begegnung mit der WAG
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