| Home | Regionskarten | Impressum | Languages | Suche |
|
|
|
|
|
Niedergerke-Stiftung hilft unbürokratisch in Hannover und der Region
Text: Kuno
Nananet trifft mit Ricarda und Udo Niedergerke, ein Ärzteehepaar im „Unruhestand" mit Wurzeln im Stadtbezirk Misburg-Anderten. Gemeinsam haben Sie eine Stiftung für Gemeinnützige Zwecke gegründet.
Was gibt es Neues von der Ricarda und Udo Niedergerke - Stiftung?
Udo Niedergerke: Wir sind ein wenig stolz, bereits jetzt einen ersten Bericht geben zu können über die von der Stiftung geförderten Projekte, über aktuelle Aktivitäten und zukünftige Vorhaben.
Ricarda Niedergerke: Zum Jahresende wird unsere Stiftung zwei Jahre alt, Anlass genug, uns bei all denen zu bedanken, die unsere Stiftung auf unterschiedliche Weise bisher unterstützt haben.
Wo setzen Sie Ihre Hilfe an?
Udo Niedergerke: Menschen in Not in Hannover und der Region sowie Patienten, die nicht ausreichend krankenversichert sind oder von unserem medizinischen System nicht erfasst werden. Wohnungs- und Obdachlose, Menschen ohne Papiere und Menschen in Armut oder von Armut bedroht. Das sind zunehmend Alleinerziehende und ihre Kinder.
Wer verwaltet die Ihre Stiftung?
Ricarda Niedergerke: Schirmherr unserer Stiftung ist Oberbürgermeister Stephan Weil. Die Stiftung wird treuhänderisch verwaltet von der Bürgerstiftung Hannover.
Der Verwaltungsaufwand ist extrem niedrig. Entscheidungen werden rasch und unbürokratisch getroffen.
Welche Organisationen erarbeiten mit Ihnen - wenn nötig - ein Hilfsprogramm?
Udo Niedergerke: Das Spektrum ist breit gefächert. Wohlfahrtsverbände, Gerichte aber auch Betreuer und Betroffene wenden sich mit ihren Sorgen und Wünschen an die Bürgerstiftung.
Ehrenamtliche Helfer aus dem Fachbereich sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Gesundheitswesens, des medizinischen Dienstes der Krankenkassen, der Bürgerstiftung, der Ärztekammer sowie meiner Frau und mir gehören dem Gremium an. Es wird dann versucht, weitere Kostenträger mit ins Boot zu bekommen.
Welche Projekte hat die Stiftung in der letzten Zeit durchgeführt?
Ricarda Niedergerke: Mit der Caritas zusammen die Aktion „Fahrkarten für Wohnungslose", Gefördert wird auch die Diakon je mit dem Kontaktladen „Mecki", Ein besonderes Augenmerk gehört dem Projekt „Sporteingebote für Asphalt-Austräger, Einmal in der Woche können die Betroffenen unter Aufsicht von Fachpersonal Sport treiben. Das Ziel dabei ist Gefühl dafür zu entwickeln, Körpersignale bewusst wahrzunehmen und auf Krankheitszeichen zu achten.
Stiftungsarbeit bedeutet in der Öffentlichkeit im „Gespräch“ zu sein. Was gab es in den vergangenen Monaten für Aktionen?
Udo Niedergerke: Im März 2010 gab es im Jazz-Club Hannover mit Unterstützung vom 1. Bürgermeister Bernd Strauch eine Benefizveranstaltung, die ein sehr großer Erfolg war und 5.000 Euro als Gesamterlös erbracht hat. Dieses war nur möglich, weil die Künstler, u.a. Desimo und Knut Richter mit seiner Band auf ihre Gage verzichteten (Nananet berichtete).
Im Juni 2010 war die Stiftung im Großen Sitzungssaal der Nord-LB zu Gast und konnte sich bei einem Festakt den Gästen vorstellen.
Was kann man für das Jahr 2011 von der Stiftung erwarten?
Udo Niedergerke: Wir werden auch im kommenden Jahr bei individuellen Notfällen rasch und unbürokratisch helfen.
Ricarda Niedergerke: Ein ganz wichtiger Termin ist der 24. März 2011 um 18.00 Uhr in Langenhagen. In der Galerie Depelmann, Walsroder Str. 305, kommt es zu einer Kunstauktion mit Werken von Klaus Fußmann, Otto Gleichmann, Heiner Meyer und Emil Nolde. Karikaturen von Peter Gaymann und Plastiken von Karlheinz Oswald, einige Werke all dieser Künstler werden den Besitzer wechseln.
Kein geringerer als Dr. Veit Görner, Direktor der Kestnergesellschaft Hannover wird die Auktion leiten.
Für alle diejenigen, die noch mehr über die Ricarda und Udo Niedergerke-Stiftung wissen möchten, lohnt sich ein Besuch des 3. Stiftungstages in der Orangerie Herrenhausen am 15. Mai 2011.
Näheres und Weiteres siehe www.niedergerke-stiftung.de
|
|