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Blick in die Kreidezeit bei der Tiefenbohrung gelungen - 22.09.2009

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(c) Geozentrum Hannover  

 

22.09.2009

Blick in die Kreidezeit bei der Tiefenbohrung gelungen

 

Bildbericht: Kuno


 

Die Bohrstelle an der Stadtbezirksgrenze zwischen Groß Buchholz und Misburg-Anderten hat inzwischen eine Tiefe von mehr als 1222 Metern erreicht.

 

Dr. Thomas Pletsch der die Geologische Betreuung für die GT1 Bohrung durchführt ist mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden.

 

Der Blick in die Erde legt Zusammenhänge in der Kreidezeit – also vor 135 Mio. Jahren frei. Bisher konnten keine Spuren von Dinos wie in Münchehagen gefunden werden. Dafür aber Zeichen von Lebewesen als Wurmspuren.

 

Die derzeitigen Temperaturen am unteren Bohrpunkt liegen bei ca.110 Grad. Wenn die Gesteinsproben an die Oberfläche kommen und von Andreas Perschke von der Firma Geodata vorbereitet werden, beträgt die Temperatur der Proben immer noch ca.70 Grad. Ein gespenstisches Bild in Dampfschwaden.

 

Das Produkt aus der Tiefe wird in Reagenzgläser gefüllt und dann als Bohrklein bezeichnet.

 

Wie stark die Bohrer beansprucht werden, ist auf der Anlage im Bohrlager zu sehen. In der Zwischenzeit hat sich bei den Bürgern herumgesprochen, dass die Mitarbeiter der Pressestelle bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe im Geozentrum Hannover gute und verständliche Führungen täglich auch sonntags durchführen.

 

Mit etwas Glück kann man dann auch auf Thomas Pletsch treffen mit „heißen“ Infos aus der Tiefe der Erde von unserem Stadtbezirk.

 


 

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