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Bildbericht: Kuno
Er bringt 175 Tonnen auf die Waage. Seine Höhe ist ca. 40 Meter. Gemeint ist der neue Bohrturm an der Buchholzer Straße 94.
Sein Vorgänger brachte die Tiefbohrung auf 3901 Meter. Im Bohrlochtiefsten wurde eine Temperatur von ca. 170° C erreicht – weit mehr als Projektleiter Dr. Johannes Peter Gerling und sein Wissenschaftlicher Mitarbeiter Reiner Jatho erwartet hatten.
Somit wird die Gewinnung und Nutzung der Erdwärme erheblich erleichtert.
In 3700 Metern Tiefe wurde auf 6 Meter Länge die Verrohrung perforiert. Das gab den Zugang zum umgebenden Gestein.
Nach Tests war es klar, dass höhere Drücke als vorhergesehen aufgebracht werden müssen, um künstliche Risse im Gestein zu erzeugen. Damit die Bohrung perfekt weitergeführt werden kann musste ein Zwischenschritt vorgenommen werden.
Eine Schutzverrohrung wurde notwendig. Diese kann dem höheren Druck widerstehen.
Bohrung und umgebendes Gestein sind bis in große Tiefe geschützt.
Mit einer Bohrlochwinde, die im Aufbau einer Bohranlage sehr ähnlich ist, gehen die Arbeiten in Tagesschichten weiter.
Der Abbau der Bohrlochwinde steht in Kürze an. Hingegen die Schallschutzwand wird vorläufig stehen bleiben für die ab März 2011 geplanten Stimulations- und Testarbeiten berichtet der Pressesprecher der BGR Andreas Beuge.
Die bisherige vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Anwohnern und dem Forschungsteam des GeneSys Projekt wird im Frühjahr 2011 mit einer Anwohnerversammlung weitergeführt.
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