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Mit den Erinnerungen an vergangene Zeiten als Industriestandort vor den Toren Hannovers tut sich Misburg etwas schwer.
Die drei Schornsteine der Germania Cementfabrik zieren nur noch das alte Stadtwappen im Ratssaal von Misburg. Vor dem Rathaus steht eine alte Pumpe, die einst in der Erdölraffinerie Deurag-Nerag ihren Dienst tat und für die manchmal auch etwas Farbe zur Auffrischung abfällt.
Im Wasserturm, dem ehemaligen „Runden Bunker“, wird zwar munter Musik gemacht, aber bei Betrachtung der Fassade dieses über die Stadtbezirksgrenzen bekannten Bauwerks kann man nur „Gänsehaut pur“ bekommen. Wenn der Wasserturm auch in Privatbesitz ist, so kann das Bauwerk in diesem Zustand beileibe nicht eine Zierde Misburgs genannt werden.
Seit einer Woche tut sich nun etwas im Misburger Hafen an der Anderter Straße.
Der Leiter des Misburger Hafens, Michael Schmidt, hatte zu einer Generalbesprechung vor Ort eingeladen. Mit von der Partie waren Jochen Bollmann von der Beschaffungsleitung, Rolf-Dieter Maybaum von der Leitung der Städtischen Häfen sowie Sebastian Bahl, zuständig für die Organisation der Arbeiten vor Ort. Die Abteilung Arbeitsförderung vom Fachbereich Soziales wurde von Michael Rosinski vertreten.
Auf breiter Basis von EU, Land, Region und Stadt Hannover soll einer der noch verbliebenen alten Kräne restauriert werden. Seit 1918 wurden mit ihm Unmengen an Gütern zwischen Schiff, Eisenbahn oder Güterstraßenbahn oder LKW umgeschlagen. Nun hat er ausgedient und soll von einen Team unter Michael Rosinski restauriert und zu einem Industriedenkmal hergerichtet werden.
Seinen endgültigen Platz erhält er am Ostende der Kaimauer in der Nähe der Hafenbrücke im Zuge der Anderter Straße.
Über den Fortgang der Bauarbeiten wird das NANAnet weiterhin zeitnah an dieser Stelle informieren.
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