Kindertagesstätte der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Martin, Anderten

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Kindertagesstätte
der ev.-luth.
Kirchengemeinde St. Martin
Anderten

Lindenstr. 1
30559 Hannover

Tel.:  (0511) 526402
Email:  kita-stmartin@htp-tel.de

 


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Wir stellen uns vor

Inhaltsverzeichnis

1. Unsere Einrichtung
2. Wo liegt unsere Kindertagesstätte?
3. Der Träger
4. Unsere Öffnungszeiten / Betreuungszeichen
5. Die MitarbeiterInnen
6. Welche Räume stehen uns zur Verfügung?
7. Das Spielen im Freien
8. Unsere Mahlzeiten
9. Wo finden Sie wichtige Informationen?
10. Der Tagesablauf in den Gruppen
11. Unsere pädagogischen Ziele
    11.1 Soziale Kompetenz
    11.2 Selbständigkeit
    11.3 Gebrauch der Sinne
    11.4 Experimentierfreude
    11.5 Sensomotorische Entwicklung (Bewegung)
    11.6 Sprache
    11.7 Lernen
    11.8 Religionspädagogik
12. Gruppenübergreifende Angebote
13. Förderung der angehenden Schulkinder
    13. 1 Die Schul – Arbeitsgemeinschaft (AG)
    13.2 Sprachförderung durch die Schule
14. Beobachtung und Dokumentation
15. Besondere Angebote unserer Kindertagesstätte
16. Zusammenarbeit mit den Eltern
17. Fortbildung der MitarbeiterInnen
18. Anpassung der Konzeption an neue Situationen
19. Der Kindergarten soll für die Kinder ein Ort sein

Das Team der Kindertagesstätte (Bild / Stand 2008

__________________________________________

1          Unsere Einrichtung

 

Die “Kindertagesstätte St. Martin” umfasst die Kindertagesstätte für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und den Hort für schulpflichtige Kinder bis zum 3. Schuljahr.

 

In unserer Einrichtung haben wir vier altersgemischte Gruppen mit je 20 Kindern. Seit 1988 gibt es als Außengruppe einen Hort mit 20 Plätzen, der in den Räumen der Kurt-Schumacher-Schule in Anderten untergebracht ist. Kinder aus dem Kindergarten werden bei der Verteilung der Hortplätze bevorzugt behandelt.

 

Sie haben die Möglichkeit, den Hort von der ersten bis zur Beendigung der dritten Klasse zu besuchen. Der Hort hat eine eigene Konzeption.

 

2          Wo liegt unsere Kindertagesstätte?

 

Die ev.-luth. Kindertagesstätte St. Martin befindet sich in der Lindenstraße 1 in Hannover–Anderten. Sie liegt im alten Ortskern neben der Kirche inmitten eines ruhigen Wohngebietes mit dörflichem Charakter.

 

3          Der Träger

 

Die ev.-luth. Kirchengemeinde St. Martin – Anderten ist Träger der Einrichtung. Sie wird vertreten durch den Kirchenvorstand.

 

4          Unsere Öffnungszeiten / Betreuungszeiten

 

Unsere Kindertagesstätte ist in der Regel montags bis freitags ganztägig geöffnet. Folgende Betreuungsformen und Betreuungszeiten gibt es bei uns:

 

 

Kindertagesstätte:

 

• Halbtagsgruppe vormittags mit / ohne Essen 8.00 – 12.00 / 12.30 Uhr

• Halbtagsgruppe nachmittags 13.00 – 17.00 Uhr

• 2/3 - Gruppe 8.00 – 14.00 Uhr

• Ganztagsgruppe 8.00 – 16.00 Uhr

 

Bei Bedarf können die Sonderöffnungszeiten des Früh- und Spätdienstes nach Absprache in Anspruch genommen werden.

Als Sonderöffnungszeiten werden der Frühdienst von 7.30 – 8.00 Uhr und der Spätdienst von 16.00 – 17.00 Uhr angeboten.

Schließzeiten entnehmen Sie bitte den jeweiligen Mitteilungen der Einrichtung.

 

5          Die MitarbeiterInnen

 

Wir sind ein engagiertes Team, bestehend aus SozialpädagogInnen, ErzieherInnen und Kinderpflegerinnen / Sozialassistentinnen. Für jeweils zwanzig Kinder stehen zwei pädagogische Fachkräfte zur Verfügung. Weiterhin gehören zu unserem Team Küchen- und Reinigungskräfte.

 

6          Welche Räume stehen uns zur Verfügung?

 

Unsere Einrichtung bietet Platz für eine Vormittags-, eine Nachmittags-, eine Ganztagsgruppe sowie eine 2/3 - Gruppe. Für die vier Gruppen stehen drei Gruppenräume mit je 40 qm zur Verfügung. Die Vormittags- und die Nachmittagsgruppe nutzen einen gemeinsamen Raum. Außerdem haben wir einen

großen Mehrzweckraum, der von den Gruppen unterschiedlich genutzt werden kann.

 

7          Das Spielen im Freien

 

Zu unserem Kindergarten gehört ein Grundstück, das mit unterschiedlichen Spiel- und Klettergeräten sowie mit einer großen Sandkiste ausgestattet ist. Große Bäume spenden in unserem naturnahen Außenspielgelände im Sommer Schatten.

 

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8         Unsere Mahlzeiten

 

Mittags wird von unseren zwei Köchinnen ein frischgekochtes Essen angeboten.

Zum Frühstück und zum Nachmittagsimbiss bringen die Kinder in ihrer Brottasche etwas zu Essen mit. Wir reichen dazu Tee, Mineralwasser, Milch und Kakao.

 

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9          Wo finden Sie wichtige Informationen?

 

Die wichtigsten Informationen finden Sie an der Pinnwand gegenüber dem Büro und im Schaukasten neben der Eingangstür. Gruppeninterne Mitteilungen finden Sie an den Pinnwänden vor den jeweiligen Gruppenräumen.

 

10       Der Tagesablauf in den Gruppen

 

  • Um 7.30 Uhr beginnt der Kita – Tag mit dem Frühdienst. In dieser Zeit werden Kinder empfangen, deren Eltern durch Arbeit o. ä. den Frühdienst in Anspruch nehmen müssen.

  • Ab 8.00 Uhr sammeln sich alle Kinder im Raum der Ganztagsgruppe.

  • Um 8.30 Uhr teilen sich Kinder und Betreuer in die jeweiligen Gruppen auf.

  • Bis spätestens 9.00 Uhr sollen darum alle Kinder in den Kindergarten gebracht werden, denn nun beginnt jede Gruppe mit ihrem eigenen Programm (z. B. Morgenkreis, gemeinsames Frühstück, Freispielphase, Ausflüge u.a.) Um bedürfnis - und situationsorientiert zu arbeiten, wird nicht streng nach dem täglich gleichen Ablauf gearbeitet. Die Angebote werden teilweise gruppenübergreifend gemacht und finden in Funktionsbereichen statt.

  • Um 12.00 endet für einige Kinder der Kita – Tag. Für alle anderen gibt es Mittagessen.

  • Ab 13.00 Uhr werden die Kinder der Nachmittagsgruppe empfangen, die nun zeitversetzt einen ähnlichen Tagesablauf wie die Vormittagsgruppe hat.

  • Um 14.00 Uhr beendet die 2 / 3 – Gruppe ihren Tag. Die Ganztags – und die Nachmittagsgruppe treffen sich zur Teestunde (Zwischenmahlzeit).

  • Die Ganztagskinder werden bis 16.00 Uhr abgeholt.

  • Wer einen Spätdienst benötigt, kann mit Absprache sein Kind bis 17.00 Uhr betreuen lassen.

  • Nach einem Abschlusskreis endet das Gruppenangebot um 16.45 Uhr, die Abholphase um 17.00 Uhr.

 

11        Unsere pädagogischen Ziele

 

11.1      Soziale Kompetenz: Achtung vor einander und gegenseitigen Respekt lernen

 

Für das Kind beginnt mit dem Besuch des Kindergartens ein neuer Abschnitt in seinem Leben. Es wird sich in einer Gruppe zurechtfinden müssen. Durch behutsame Begleitung werden wir Ihrem Kind helfen, in das soziale Gefüge hineinzuwachsen. Um in der Gemeinschaft miteinander gut auszukommen, brauchen Kinder Verständnis für die eigenen Gefühle und für die der Anderen. Die Perspektive des Anderen übernehmen zu können, einfühlsam zu sein, ist grundlegend für ein soziales Miteinander.

 

Wir besprechen notwendige Regeln des Miteinanders mit den Kindern und üben sie mit ihnen ein. Sie werden altersgemäß daran beteiligt, so dass es auch ihre verbindlichen Regeln werden, die sie annehmen und einhalten.

 

Sie sollen so lernen, mit Konflikten gewaltfrei umzugehen und eigene Lösungen zu entwickeln. Dabei lernen sie, sowohl sich zu behaupten und als auch sich einzuordnen.

 

Sie werden dem Alter entsprechend an Entscheidungen beteiligt und erleben so demokratische Prozesse im Alltag. Sie lernen dabei die Bedeutung von Toleranz, Achtung vor der Würde des anderen, Chancengleichheit und Solidarität kennen. Damit fördern wir die Bereitschaft, zu helfen und auch Hilfe anzunehmen, abzuwarten und zu teilen und für das eigene Handeln einzustehen, zu dem sich ein Kind mit anderen entschieden hat.

 

11.2      Selbständigkeit: Eigenverantwortlich handlungsfähig werden

Kinder sollen in unserer Einrichtung befähigt werden, das Lernen zu lernen. Wir initiieren darum Prozesse des Lernens, ausgehend von den Interessen der Kinder, die sie selbstbewusst äußern oder die wir durch Beobachtungen herausgefunden haben. Wir motivieren sie, ihre Fragen selber zu beantworten.

 

Das heißt für uns: Räume, Angebote u. Projekte so zu gestalten, dass Theorie und Praxis, Wissenswertes und eigene Erfahrungen ihren Platz finden. Kinder lernen aus sich heraus. Sie sind von Neugier und Interesse an den Dingen der Welt geleitet. Wenn sie dabei selbst aktiv werden, können sie eigene Erkenntnisse gewinnen. Die Kinder sind dabei nicht sich selbst überlassen. Wir Erwachsene sind Mitlernende und Forschende, die die Lernprozesse der Kinder anregen und unterstützen. Wir verstehen uns als Vorbilder.

 

Wir räumen auch dem selbstbestimmtem Spiel der Kinder viel Raum ein. In den Zeiten des Freispiels wählen sie Ort, Spielpartner und Zeit selbständig.

 

11.3      Gebrauch der Sinne: Schärfen von Sinneswahrnehmungen durch kreatives Gestalten

Mit allen Sinnen (Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen u. Sehen) nimmt das Kind seine Umwelt wahr. Da Kinder heute häufig in Umgebungen aufwachsen, die ihre Spiel- und Erfahrungsräume einengen, drohen ihnen oft “die Sinne zu schwinden”. Wir wollen mit gezielten Angeboten darauf hinwirken, die Sinne der Kinder zu fördern und anzuregen. Durch kreatives Gestalten (Malen, Werken, Modellieren) schaffen sie mit ihrer Kunst einen eigenen Ausdruck für ihre Wahrnehmung. Weitere Ausdrucksmöglichkeiten bieten das Singen von Liedern, Sprechspiele, Tanz, Theater, rhythmische Spiele. Unterstützt werden wir in unserer Arbeit durch unsere Gemeindekantorin. So können die Kinder sich aktiv und bewusst mit ihren Erlebnissen auseinander zu setzen. Sie nehmen ihre Umwelt besser wahr und entdecken selbst in ihr Sinnzusammenhänge.

Bei diesen Angeboten erwerben sich die Kinder Kenntnisse im Umgang mit unterschiedlichen Instrumenten, Geräten, Materialien, Werkzeugen und Werkstoffen. Sämtliche Materialien und Werkzeuge werden den Kindern von der Einrichtung zur Verfügung gestellt.

 

11.4      Experimentierfreude: Selbst im eigenen Forschen die Umwelt kennen und achten lernen

Kinder experimentieren mit ihrem Spielzeug und den Dingen ihrer Umgebung noch bevor sie sprechen können. Der Kindergarten bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten die Experimentierfreude auszuweiten.

Wir schaffen Angebote zum Experimentieren mit:

 

  • Wasser, Erde, Sand

  • Licht und Schatten

  • Mengen und Gewichten

  • Farben und Formen

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Kinder sollen Natur als Lebensraum für Pflanzen und Tiere kennen lernen und begreifen. Ein achtsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen, das Erleben ökologisch intakter Lebensräume und praktische Projekten bringen Kinder den Schutz der Umwelt nahe. Das Vorbild der Erwachsenen ist hierbei maßgebend.

 

In unserem Kindergarten haben die Kinder durch unser naturnahes Außengelände die Möglichkeit Pflanzen und Tiere zu beobachten und kennenzulernen. Exkursionen in die naturnahe Umgebung erweitern das Angebot. Wir erkunden so mit den Kindern das Umfeld der Kindertagesstätte und verbinden dies oft mit dem Bereich der Verkehrserziehung.

 

11.5      Sensomotorische Entwicklung: Bewegung fördern und fordern

Bewegung ist grundlegend für die gesamte Entwicklung. Die Grob – und Feinmotorik der Kinder wird ausgebildet, Emotionen des Kindes finden in ihnen ihren Ausdruck. Das Lernen im Allgemeinen wird gefördert.

Darum liegt uns die sensomotorische Entwicklung der Kinder am Herzen. Darum können der Bewegungsraum und das Außengelände von den Kindern jederzeit genutzt werden.

 

Neben den selbst von den Kindern initiierten Bewegungserfahrungen bieten wir regelmäßige Bewegungs - und Entspannungsangebote im Bewegungsraum an und nutzen das Schwimmbad und die große Turnhalle in Anderten.

 

11.6      Sprache: Sprachfähigkeit entwickeln

Die Sprache ist das wichtigste zwischenmenschliche Kommunikationsmedium. Die sprachliche Bildung ist grundsätzlich in den Alltag integriert. Wir nehmen uns Zeit für Gespräche mit den Kindern und unterstützen den sprachlichen Kontakt zwischen den Kindern. Wir verbessern die Sprache der Kinder mit korrigierender Wiederholung.

 

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Besondere Angebote unserer Kita zur Unterstützung der sprachlichen Entwicklung

sind:

 

  • Lieder

  • Reime

  • Singspiele

  • Gesprächskreise

  • Bilderbuchbetrachtungen

  • Vorlesen

  • Gesellschaftsspiele

  • Rollenspiele

  • Theater

 

Weiterhin wird die sprachliche Entwicklung durch das „Würzburger Programm“, welches zur Worterweiterung eingesetzt wird, unterstützt und erweitert. Darüber hinaus ist in besonderen Fällen eine gezielte Sprachförderung durch eine Logopädin nötig und möglich (rezeptpflichtig).

Kinder mit Migrationshintergrund können selbstverständlich ihre Familiensprache untereinander sprechen. Jedoch ist die Verkehrssprache im Kindergarten deutsch.

 

11.7      Lernen: Kognitive Fähigkeiten entwickeln

Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie möchten alles berühren und auspro

bieren, alles wissen und begreifen, In unserem Kindergarten besteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Spiel und Angebot.

 

Spielen ist für Kinder eine wichtige Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt, sie verarbeiten und bearbeiten während des Spiels alles was sie erleben und erfahren, sie lernen.

 

Durch Gespräche, Beobachtungen und Angebote, werden die Kinder zum Nachdenken und Handeln angeregt.

Sie stellen eigene Hypothesen auf und überprüfen diese, so unterstützen wir problemlösendes Denken und das Erarbeiten von eigenen Lösungswegen.

 

Die pädagogischen Fachkräfte geben Impulse, um die Eigenaktivität der Kinder zu unterstützen. Sie beobachten das einzelne Kind sowie die gesamte Gruppe, um Interessen, Fragen und Bedürfnisse aufzugreifen und gemeinsam mit dem Kind bzw. mit der Gruppe Projekte zu erarbeiten.

 

Die Kinder erlernen viele Dinge spielerisch!

Zum Beispiel:

 

  • Grundwissen (z.B. Farben, Formen, Wochentage, Körperteile, Zählen...) und

  • Weltwissen ( z.B. Lieder, Reime, Geschichten, Naturphänomene, lebenspraktisches Wissen...).

 

Dieses Wissen wird von den pädagogischen Fachkräften vermittelt und motiviert die Kinder, selbständig tätig zu werden.

 

Durch Memory und anderen Spielen trainieren die Kinder ihre Merkfähigkeit. Bildnerische, musikalische und sprachliche Angebote fördern die Kreativität

jedes einzelnen Kindes. Heutzutage werden die Bereiche des Hörens und Sehens durch Medien vielfach überfordert. Dagegen kommen die Sinne des Bewegungsbereiche sowie alle anderen zu kurz. Mit gezielten Lern- und Spielangeboten wirken wir darauf hin, alle Sinne der Kinder zu fördern und anzuregen.

 

Die Kinder lernen in altersgemischten und in altersgleichen Gruppen. Kinder lernen mit Kindern und Erwachsenen!

 

11.8      Religionspädagogik: Bezug zum christlichen Glauben herstellen

Die vielfältige pädagogische Arbeit in unserem Kindergarten versteht sich insgesamt als ein Teil der Arbeit unserer Kirchengemeinde. Sie nimmt teil am Auftrag unserer Gemeinde, den christlichen Glauben weiterzugeben. Jedes Kind wird so angenommen wie es ist. Dies schließt die Achtung anderer religiöser Bekenntnisse ein. Die christliche Erziehung zieht sich dabei wie ein „roter Faden“ durch die gesamte Arbeit. An folgenden Punkten möchten wir das verdeutlichen:

 

  • Hilfen für das Sozialverhalten: Vom christlichen Glauben her vermitteln wir den Kindern Normen und Werte, die das menschliche Miteinander regeln sollen.

  • Orientierung für das Leben: Immer wieder stellen Kinder Fragen, die über die Grenzen ihres Erfahrungshorizontes hinausweisen: Nach Gott, nach dem Woher und Warum der Dinge, nach dem Tod und nach anderen Inhalten. Wir fördern diese Fragen und versuchen vom christlichen Glauben her, Antwort und Orientierung zu geben.

  • Zusammenarbeit mit den Eltern: Die Zusammenarbeit mit den Eltern gerade auch in diesen Fragen ist uns wichtig. Darum sind Fragen der religiösen Erziehung selbstverständlich auch Themen der Elternabende.

  • Integration in das Erleben: Was vom christlichen Glauben zu vermitteln ist, ist eingebunden in das Erleben der Kinder innerhalb und außerhalb des Kindergartens. Gebete, Lieder und biblische Geschichten sind integriert in den Kindergartenalltag, in den Tagesablauf und in die Jahreszeit. Hierbei helfen uns Bücher, Diaserien (Bilderbuchkino) und religionspädagogische Projekte, die entsprechenden Inhalte an die Kinder weiter zu vermitteln und zu vertiefen.

  • Teilnahme am Leben der Kirchengemeinde: Die Kinder mit dem Leben unserer Kirchengemeinde vertraut zu machen ist ein wichtiger Teil unserer religionspädagogischen Arbeit. Der Kindergarten nimmt daher mit den Kindern und Eltern aktiv an Festen und Gottesdiensten unserer Kirchengemeinde teil. Gottesdienste bilden bei uns einen Schwerpunkt, wobei wir darauf achten, dass die Kinder aktiv mit in den Ablauf eingebunden werden.

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Dieses geschieht z. B durch:

  • Aufführen von Theaterstücken

  • Vortragen von Versen und Fürbitten

  • Aufführen von Tänzen oder anderen musischen Einlagen

  • Szenisches Spiel

  • Schmücken und Dekorieren der Kirche

  • gemeinsames Einüben und Singen christlicher Lieder. Hierbei werden die Mitarbeiterinnen von unserer Gemeinde - Kantorin unterstützt, die einmal wöchentlich zu uns in den Kindergarten kommt und mit den Kindern musiziert.

  • Außerdem werden die Gottesdienste in enger Zusammenarbeit mit unserem Pastor und dessen Frau vorbereitet und durchgeführt.

  • Ab dem fünften Lebensjahr ist auch die Teilnahme an monatlich stattfindenden Kindertagen möglich, der die Angebote des Kindergartens ergänzt und fortführt.

 

12       Gruppenübergreifende Angebote

 

Die Kinder haben die Möglichkeit, wöchentlich an unterschiedlichen Angeboten außerhalb der Gruppe teilzunehmen.

Angebote sind z. B.:

  • das Gestalten mit unterschiedlichen Materialien,

  • Bewegungsangebote

  • Rhythmik und Entspannung

  • naturwissenschaftliche Experimente

Sie dienen den Kindern dazu, ihre Stärken herauszufinden. Das Selbstbewusstsein und die Eigenständigkeit werden dadurch gefördert.

 

13       Förderung der angehenden Schulkinder:

 

13.1      Die Schul-Arbeitsgemeinschaft (AG)

Sie findet einmal in der Woche gruppenübergreifend statt. In dieser AG werden die Kinder gezielt gefördert, um einen möglichst reibungslosen Übergang in die Schule zu bekommen. Der Schwerpunkt liegt im kognitiven, sozial emotional, und motorischen Bereich. Wir geben den Kindern individuelle Hilfen, da wo es benötigt wird.

 

In dieser AG werden Kinder mit dem Ablauf in der Schule vertraut gemacht, es finden auch „Schnuppertage“ in der Schule statt. Aufgaben werden ähnlich wie in der Schule bearbeitet, den Kindern werden besondere Herausforderungen geboten.

 

13.2      Sprachförderung durch die Schule

Ein Jahr vor der Einschulung findet täglich die Sprachförderung für Kinder mit Sprachschwierigkeiten in der Schule statt. Daran nehmen Kinder aus deutschen sowie aus Migrantenfamilien je nach Bedarf gleichermaßen teil.

 

Hierbei wird verstärkt das Sprachverständnis erweitert.

Diese Förderung liegt im Verantwortungsbereich der Grundschule und wird auch von deren Lehrkräften durchgeführt. Kinder, die den Sprachtest nicht bestehen, sollten an der Förderung in der Schule teilnehmen. Es erhöht ihre Chance, später besser dem Unterricht folgen zu können.

 

14     Beobachtung und Dokumentation

 

Um eine qualitativ gute Arbeit zu leisten, nutzen wir regelmäßige Beobachtungen und deren Aufzeichnungen als Instrumente der Bildungsbegleitung, die ausnahmslos jedem Kind gilt.

 

Unsere Beobachtungen teilen sich in zwei Bereiche:

Zum einem beobachten und dokumentieren wir die einzelnen Kinder, damit wir deren Entwicklungsstand und besondere Tätigkeiten wahrnehmen können.

 

Unsere Dokumentationen dienen als Grundlage für Reflexionen im Team und für Elterngespräche. Zum anderen beobachten wir die gesamte Gruppe, um bewusster deren Prozesse wahrzunehmen oder Interessen und Fragen aufzugreifen, um daraus gezielte Angebote oder Projekte anzubieten, bzw. mit den Kindern gemeinsam vorzubereiten und durchzuführen.

 

Wir benutzen das Medium Fotografie zusätzlich zur schriftlichen Dokumentation. Auch Kinder haben die Möglichkeit, ihren Kindergarten-Alltag bildlich festzuhalten.

 

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15       Besondere Angebote unserer Kindertagesstätte

 

Die Arbeit in unserer Kita beinhaltet einige besondere Angebote, die es verdienen herausgehoben zu werden. Dazu zählen:

  • Verbindung mit der ev.- luth. Kirchengemeinde als Träger, durch den ein besonderer religionspädagogischer Impuls vermittelt wird (vgl. Punkt 11.5)

  • Musikunterricht mit der Kantorin der Kirchengemeinde.

  • Hort als Möglichkeit weiterer Betreuung für einige Kinder in den ersten drei Schuljahren.

  • eine Schwimmgruppe mit begrenzter Teilnehmerzahl.

  • wöchentliche Nutzung einer großen Turnhalle in Anderten.

  • eine Sprachtherapie nach ärztlicher Anordnung.

  • Würzburger Trainingsprogramm (gezielte Sprachspiele für Kinder) zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache.

  • musikalische Früherziehung mit einer Musiklehrerin (kostenpflichtig).

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16       So stellen wir uns die Zusammenarbeit mit den Eltern vor:

 

Ein ehrlicher und offener Umgang von sozialpädagogischen Fachkräften und Eltern ist für die optimale Förderung des Kindes unentbehrlich. Um ihn mit allen Eltern aufbauen zu können, unterbreiten wir Ihnen folgende Angebote:

 

  • die Bildung eines Elternbeirates

  • die Teilnahme am Tagesablauf in den einzelnen Gruppen, um einen Einblick in unsere Arbeit zu bekommen.

  • feste Gesprächstermine bzw. „Tür- und Angel“ Gespräche, bei denen Sie bestimmte Anliegen mit uns besprechen können.

Sie unterstützen uns, indem Sie

 

  • die Gruppenregeln akzeptieren und annehmen

  • Informationen mit uns regelmäßig austauschen

  • die Aushänge lesen

  • interessiert an Eltern- und Kindveranstaltungen teilnehmen

  • Gottesdienste wahrnehmen, sowie mitwirken

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  • bei Restaurierung und Renovierung Ihr handwerkliches Geschick anbieten

  • unsere Arbeit durch Spenden unterstützen oder den Förderverein beitreten

  • uns bei Ausflügen begleiten

  • unseren Fortbildungsmaßnahmen Verständnis entgegen bringen

  • Ihre Bestätigung unserer Arbeit oder Ihre Verbesserungsvorschläge sind

für uns eine Bereicherung.

 

17       Fortbildung der MitarbeiterInnen

 

Fort- und Weiterbildung gehört für uns zu einem festen Bestandteil unserer Arbeit. Um unser fachliches Wissen und Handeln zu erweitern, nutzen wir folgende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten:

 

  • Dienstbesprechungen

  • Austausch mit anderen Kollegen und Einrichtungen

  • Fortbildungen

  • Studientage, die einzige Möglichkeit für alle Mitarbeiter der Einrichtung, ein Thema gemeinsam zu erarbeiten

  • Themenbezogene Elternabende, eine Möglichkeit, Referenten einzuladen

  • Darum können Schließzeiten der Einrichtung notwendig werden.

 

18       Anpassung der Konzeption an neue Situationen

 

Unsere Konzeption ist nicht unveränderlich, sondern wird im Prozess beständiger Auseinandersetzung neu bedacht. Alle MitarbeiterInnen müssen stetig die Ziele und Begründungen überprüfen und sie den aktuellen Anforderungen anpassen. Die Kontrolle unserer Tätigkeit kann es erforderlich machen, dass wir die Methoden unserer Arbeit korrigieren. So ist es z. B. angedacht, in naher Zukunft auch Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren anzubieten. Um unserem Bildungsauftrag gerecht zu werden, sind wir gehalten, die Räumlichkeiten für die Kinder so lernanregend wie möglich zu gestalten. Dieses ist am Besten in Funktionsräumen oder Lernwerkstätten möglich. Darum ist damit zu rechnen, dass in Zukunft Umbaumaßnahmen in unserer Kindertagesstätte notwendig sein werden.

Wir bitten Sie dafür um Verständnis, wenn es darum vorübergehend zu Einschränkungen im täglichen Betrieb kommen sollte.

 

19       Der Kindergarten soll für die Kinder ein Ort sein

 

  • des Vertrauens: Verlässlichkeit im Umgang miteinander lässt Vertrauen wachsen.

  • ungeteilter Zeiten: Zwar sind zeitliche Vorgaben unerlässlich, aber sie können sich im Kindergarten mehr nach der jeweiligen Situation richten als in vielen anderen Lebensbereichen, die anderen Zwängen unterliegen.

  • der Akzeptanz: Kinder brauchen die Annahme ihrer Person, durch die sie ihre Persönlichkeit entfalten können.

  • der Lebendigkeit und der Entspannung: Aktives Spiel und Miteinander wechseln ab mit Pausen und Möglichkeiten des Rückzuges.

  • des Erlebens: Lernen geschieht wesentlich durch Erfahrungen und nicht nur durch verbale Mitteilungen.

 

Das Team der Kindertagesstätte (Stand 2008)

 

Vorne von links nach rechts:

Sabine Fehlhaber, Magdalena Lapadatu, Annette Berg, Ellen Hörstmann. Regina

Doil, Yvonne Kelm. Diana Runge. Tina Winter, Olaf Jahn

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