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Güterumgehungsbahn

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Die Güterumgehungsbahn Hannover

Bildbericht: Gisbert Selke

Die Güterumgehungsbahn Hannover entlastet den Hauptbahnhof Hannover vom durchfahrenden Güterverkehr. Sie wurde 1909 in Betrieb genommen.

Die Strecke verläuft von Wunstorf bis Ahlem parallel zur den Strecken Minden – Hannover und Bremen - Hannover. Zwischen Ahlem, Linden und Misburg wird die Trasse wegen der Wasserläufe und zahlreichen Verkehrswege im Stadtgebiet weitgehend auf einem Damm geführt. Am Mittellandkanal in Anderten mündet sie auf die alte Strecke Hannover – Lehrte, verläuft durch den Misburger Güterbahnhof und wird im Bahnhof Lehrte mit den Strecken Lehrte – Hamburg, Lehrte – Braunschweig, Lehrte – Wolfsburg und Lehrte – Hildesheim zusammengeführt. In Empelde ist die Güterumgehungsbahn mit der Strecke Hannover – Altenbeken (seit 1973 Empelder Kurve) und am Waldheimer Kreuz mit der Strecke Hannover – Göttingen verbunden.

Da sich in Hannover die stark befahrenden Strecken in Nord-Süd- und West-Ost-Richtung kreuzen, ist die Güterumgehungsbahn rund um die Uhr voll ausgelastet. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges hat insbesondere der Ost-West-Verkehr enorm zugenommen.

Während des Zweiten Weltkrieges waren die zahlreichen Brücken der Güterumgehungsbahn wegen ihrer strategischen Bedeutung häufig Ziele der alliierten Bomber. Zur Sicherung des Bahnverkehrs wurden an den drei Brücken Dämme zur schnellen Verlegung von Hilfsgleisen aufgeschüttet.


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Güterumgehungsbahn - Blick von der Brücke Anderter Str. nach Westen

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Am Eisenbahnlängsweg - Blicke nach Westen

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Am Eisenbahnlängsweg - Blick nach Osten auf die Brücke an der
Anderter Straße

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Güterumgehungsbahn in Höhe des alten Kirchröder Kirchweges (Stahlstr.)

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Güterumgehungsbahn - Blick nach Osten

Kanalbau-Bagger-Eisenbahnbrücke nach 1920
Bau des Mittellandkanals um 1920 - Die Eisenbahnbrücke ist bereits
fertiggestellt.

Eisenbahnbrücken Februar 1945
Luftbild Februar 1945 - unten die Eisenbahnbrücke am Bahnhof Anderten Misburg
- oben die drei Brücken. Deutlich zu sehen sind die Hilfsdämme zur Umleitung
der Schienenwege nach Bombardierungsschäden.
Rechts - Teile von Misburg-Süd und das unbebaute Kleine Nordfeld
Unten links - Eisteichwiesen   (C) Siegfried Engelhardt

Eisenbahnbrücken in Misburg-Anderten - Google um 2007
Satelitenbild um 2007 - Misburg-Süd und Kl. Nordfeld - Mittellandkanal mit
den Brücken beider Strecken - Die Rohöltanks links oben im Bild wurden demontiert.
Quelle: Google-Earth

Dreibrücken - Google um 2007
Satelitenbild der "Drei Brücken" um 2007
Quelle: Google-Earth

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