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Tour II Wietze - Flemmingsche Tonkuhle

Region Hannover
Blaue Pfäle am Wegrand als Markierung für den grünen Ring
©   Region Hannover
Pferd
Drei Kühe, die in die Kamera schauen, vor blauem Himmel
Zwei Radfahrer auf einem Feldweg bei Sonenschein

Adresse:
Gemeinde Isernhagen
Bothfelder Straße  29
30916  Isernhagen
Tel.: 05 11 / 61 53 0
Internet

Adresse:
Bürgerbüro Stadt Langenhagen
Marktplatz  1
30853  Langenhagen
Tel.: 05 11 / 73 07 0
Internet
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Bothfelder Straße  29
30916  Isernhagen
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30853  Langenhagen
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  reduzierte Ansicht
Von der Wietze zur Flemmingschen Tonkuhle

Der reizvolle landschaftliche Wechsel von Äckern, Wiesen, einzelnen Feuchtbreichen sowie dem parkähnlichen Charakter des Truppenübungsplatzes bestimmt den Streckenabschnitt von Langenhagen nach Isernhagen. Vom 29 Meter hohen Wietzeblick bietet sich eine weite Aussicht über Hannover und Langenhagen. Von dort lohnt sich ein etwa ein Kilometer langer Abstecher in Richtung Norden zum  Wietzepark. In diesem Bereich sind durch den Kiesabbau auch mehrere Seen entstanden. Zurück auf dem Grünen Ring führt die Route entlang alter Eichen nach Isernhagen Süd mit Wiesenland und zahlreichen Baumhecken, die ein Relikt der Agrarreform des 19. Jahrhunderts darstellen. Etwas oberhalb der Tour, zwischen der Landstraße 381 und der Kreisstraße 114, liegt das Waldhufendorf Isernhagen mit vielen hübschen Fachwerkhäusern und dem Bauernhaus Museum Isernhagen. Die ersten Bauern siedelten sich dort im 13. Jahrhundert an. Aus ursprünglich vier Waldhufendörfern entstand mit Isernhagen eines der längsten Dörfer Deutschlands.

Einen Abstecher auf dem Asphaltweg führt zu der weithin sichtbaren Marienkirche mit Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert.  Nördlich der K 114 verläuft der Grüne Ring ein kurzes Stück auf dem Alten Postweg, einer historischen Hauptverkehrsader, die stellenweise besonders schöne Ausblicke bietet .

Bald folgt der Basselthof, die ehemalige Pferdewechselstation am alten Postweg. Heute befinden sich dort ein bekanntes Islandpferdegestüt und eine Reitschule. Weiter in Richtung Süden trifft der Weg auf die Flemmingsche Tonkuhle. Von Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1975 wurde hier Ton abgebaut und mit einer Lorenbahn in die Flemmingsche Zeigelei in Altwarmbüchen transportiert. Der mittlerweile in der Abbaumulde entstandene 20 Meter tiefe See lädt mit seinen renaturierten Ufern zu einer Pause ein.

Die Tour II ist mit den Stadtbahnlinien 7 (Endhaltepunkt Fasanenkrug) und  3 (Endhaltepunkt Altwarmbüchen) gut erreichbar.


V.i.S.d.P. Region Hannover


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