Wenn man auf der Kreisstraße den Grünen Ring verlässt und rechts abbiegt, erreicht man nach 300 Metern ein Waldstück. Wer genau hinschaut, erkennt auf der linken Seite sieben flache Hügel. Es handelt sich um Hügelgräber, die aus der Bronzezeit vor rund 3000 Jahren stammen und bis heute erhalten geblieben sind. Die Bestattung in Grabhügeln war vermutlich höher gestellten Personen vorbehalten. Man legte die Leiche meist langgestreckt und in Rückenlage in einen von Ost nach West ausgerichteten Eichensarg. Auf dem Sarg wurden Steine und Erdboden zu einem flachen Hügel von gut zehn Metern Durchmesser geschichtet. Einige Grabhügel weisen an ihrer höchsten Stelle eine Mulde auf, die durch das unterirdische Verrotten des Sarges entstanden ist. Die Grabhügel bei Bilm sind Zeugnisse kultureller Leistungen in der Bronzezeit.