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Flutbrücke
An der Stelle, an der sich Leine und Mittellandkanal kreuzen, unterquert der Grüne Ring eine Brücke, die so schwer wirkt, dass man am liebsten den Kopf einziehen möchte. Kein Wunder, denn sie trägt den Mittellandkanal mitsamt den Schiffen, die darauf verkehren. Die Flutbrücke überquert die Leineniederung und ermöglicht – im Gegensatz zu einem Damm – das Abfließen des regelmäßig auftretenden Leinehochwassers. Sie wurde bei der Verbreiterung des Mittellandkanals im Jahr 1999 errichtet. Daneben steht die alte Flutbrücke, die für die modernen Schiffsriesen zu eng geworden war.
Altarm
Links des Weges ist eine Bodensenke erkennbar, deren Entstehung eng mit der Flussgeschichte der Leine verknüpft ist. Als ehemals weit verzweigter Strom durchfloss diese die Niederungen in zahlreichen Haupt – und Nebenarmen. Ach an dieser Stelle verlief früher ein Nebenarm der Leine, der nach seiner Abtrennung vom Hauptstrom zum Nebenarm wurde. Allmählich verlandete das ehemalige Gewässer und fiel schließlich trocken. In der Kurhannoverschen Landesaufnahme von 1781 ist die Bodensenke noch als Altwasser verzeichnet, in der preußischen Landschaftsaufnahme von 1898 bereits als Bodensenke.
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