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Die Bruchmeister

Bruchmeister

Ordnungshüter mit Cut und Zylinder

Seit mehr als 300 Jahren sorgen die Bruchmeister auf dem Schützenfest für „Anstand und Ordnung“ und regeln den Ablauf der Schieß-Wettbewerbe. Die Bruchmeister-Tradition reicht allerdings noch weiter zurück. 1303 tauchen die „Magistris discipline“ (Ordnungsherren) in den Schriften der Stadt Hannover auf. Gysecone de Lubeke, Hermano de Rintelen, Lud Luceken und Henrico Seldenbut waren die ersten Bruchmeister der Stadt Hannover.

Zu ihren Aufgaben gehörten die Aufsicht bei Festlichkeiten und die Überwachung der Kleider-, Hochzeits- und Eheordnung. Verstieß jemand gegen diese Ordnung, handelte er sich eine Rüge der Bruchmeister ein. In schweren Fällen wurden Übeltäter sogar der Stadt verwiesen und durften erst zurückkehren, wenn die Bruchmeister es erlaubten. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die bis heute Männern vorbehalten ist. Sie sollen ledig, unbescholten und von gutem Charakter sein.

Seit 1825 tragen die Bruchmeister auch die Städtischen Standarten vor den vier Zügen des Ausmarsches her. 1905 wurde die Kleiderordnung der Bruchmeister festgelegt. Seitdem tragen die Ordnungshüter einen schwarzen Cut (einen besonderen Anzug) und einen schwarzen Zylinder mit angestecktem Kleeblatt.

Die aktuellen Bruchmeister des Jahres 2011/2012:

Weiße Standarte: Sebastian Römer, SG Linden 04, 20 Jahre
Rote Standarte: Felix Loeser, USG Misburg, 18 Jahre
Gelbe Standarte: Daniel Dombrowski, Kronen-Schützen-Gilde, 24 Jahre
Grüne Standarte: Daniel Broska, SG Badenstedt, 18 Jahre

Bruchmeister-Gilde  
Zur Hompeage des Collgiums ehem. Bruchmeister



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