Das Schützenfest blickt auf eine lange Tradition zurück
Die erste urkundliche Erwähnung des hannoverschen Schützenwesens findet sich 1468: In einem Brief an den Rat beschwerte sich Herzog Wilhelm der Ältere über die wehrsportlichen Übungen der Hannoveraner. Damals schoss man mit Armbrüsten auf Holz-Papageien. Als Herzog Erich I. den Hannoveraner 1529 erlaubte, jedes Jahr ein Schützenfest zu feiern, gab es bereits Feuerwaffen. Diese wurden aber weniger zu sportlichen Zwecken genutzt, sondern dienten der Verteidigung der Stadt. Nach und nach entwickelten sich in Friedenszeiten die sportlichen Wettkämpfe, die besten Schützen wurden mit Preisen und Auszeichnungen geehrt.
Heute sind im Verband Hannoverscher Schützenvereine ca. 5.000 Schützen vertreten, darunter rund 800 Jugendliche. Träger des hannoverschen Schützenwesens sind der Verband Hannoverscher Schützenvereine und die Stadt Hannover. Im Jahre 1964 wurde eine Schützenstiftung gegründet, die von der Stadt verwaltet wird und die Zusammenarbeit der Schützenvereine regelt.