Adventskalender

Die Beute des Krümelmonsters

Das ging schnell, noch einmal schlafen dann ist schon Heiligabend – da passt unser goldener Keks hinter Türchen Nummer 23 ganz gut ins Bild.

 

Der goldene Keks

Der goldene Leibniz-Keks ist „nur“ vergoldet und hängt an der Fassade der Bahlsen-Verwaltung von 1911 und lässt sich natürlich auf den Keks mit den 52 Zähnen zurückführen. Der Leibniz-Keks wurde von Hermann Bahlsen erfunden und verdankt seinen Namen dem damals berühmtesten Bürger der Stadt, Gottfried Wilhelm Leibniz, den Bahlsen mit der Namensgebung ehren wollte.

 

Leibnzikeks in goldenen Lettern

Berühmtheit erlangte der vergoldete Keks 2013, als eine bis heute unbekannte Person ihn von der Hauswand stahl. Verkleidet als Krümelmonster forderte der Langfinger unter anderem, dass die Firma Bahlsen Kekse an das Kinderkrankenhaus auf der Bult spenden müsse, wenn der Keks wieder an seinen angestammten Platz gelangen soll. Bahlsen bot daraufhin an, 52.000 Kekspackungen an 52 soziale Einrichtungen zu spenden, was dem Dieb offenbar genügte und der Keks kurze Zeit später hängend an der Statue vor der Leibniz-Universität wiedergefunden wurde. Heute könnt ihr ihn wieder an seinem ursprünglichen Platz, der Fassade des Verwaltungsgebäudes, bestaunen.

 

Autor*in: Marian Swiderke