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Ratgeber

Ein Plädoyer für Außenaktivitäten: Das macht ihre Kinder stark

Wie kann Resilienz, also die psychische Widerstandskraft zur Bewältigung von Krisen, gefördert werden?

Was ist denn bloß passiert? Wo sind die Kinder geblieben, die voller Dreck glücklich nach Hause kommen, weil sie ein großes Abendteuer auf dem Spielplatz draußen erlebt haben, vielleicht einen Regenwurm entdecken konnten oder diesen sogar gegessen haben! (Igitt!)

Schickt Eure Kinder wieder raus, lasst sie kleine und große Abenteuer erleben! Den Kindern geht sonst unter Umständen etwas Unersetzliches verloren.

Der Hirnforscher und Neurobiologe Gerald Hüther glaubt, dass unbeaufsichtigt zu sein und durch die Natur beziehungsweise durch die Welt streifen zu können für die kognitiven und emotionalen Bedürfnisse Heranwachsender essentiell sind.

Erwachsene "basteln" und schaffen nicht selten eine rundum kontrollierte und vermeintlich sichere Umwelt für die Kinder und nehmen ihnen damit unter Umständen die Möglichkeit, eigene Erfahrungen auch mit Unvorhergesehenem zu machen. Gerade dies aber ist selbstwertstärkend und macht selbstbewusst. Das macht Kinder resilient und gibt ihnen die Kraft, mit Krisen und Problemen lösungsorientiert umzugehen.

Wenn sie draußen spielen, fördert dies die Beweglichkeit, den Gleichgewichtssinn und die Balance, stärkt die Eigenwahrnehmung und die bewusste Motorik der Extremitäten. Wenn Kinder draußen spielen, verbessert sich ihre Durchsetzungskraft und sie werden robuster. So werden die Kinder besser in der Schule. Auch im Sportunterricht.

Was können Erziehende sonst noch tun, um Kinder stark zu machen?

  • Wenn man Kinder ermutigt, Gefühle zu benennen und auszudrücken lernen sie, mit ihren eigenen Gefühlen gut umzugehen. 
  • Wenn man Kinder lobt und Kritik so äußert, dass sie daraus lernen können entwickeln sie eine positive Einstellung zu sich selbst. 
  • Wenn man Kindern hilft, Lösungen zu finden, anstatt diese einfach vorzugeben lernen sie, wie sie Probleme selber lösen können und dass sie selbst auf ihr Leben Einfluss nehmen können. 
  • Wenn man Kinder bedingungslos liebt und respektiert erfahren sie Geborgenheit und können diese auch anderen geben. 
  • Wenn Kinder eigene Interessen und Hobbys verfolgen dürfen, lernen sie, dass sie Dinge gut können. 
  • Wenn man realistische Erwartungen an Kinder stellt und ihnen hilft, sich selbst erreichbare Ziele zu setzen lernen sie, dass sie durchhalten und Dinge schaffen können. 
  • Wenn Kinder Struktur und Routinen in ihrem Alltag haben erfahren sie Sicherheit. 
  • Wenn Kinder ermutigt werden, die Vorteile einer Sache zu sehen und positiv zu denken entwickeln sie Zuversicht.

Übrigens: Das alles ist auch Suchtprävention.

Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf unter www.drobs-hannover.de oder telefonisch unter 0511 70 14 60.

Von: Kirsten Dehnhardt vom Suchtpräventions-Team Drobs Hannover /STEP gGmbH  

Rückmeldungen bitte an:
kommunikation@step-niedersachsen.de
Frideriecke Heldt
Unternehmenskommunikation
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