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Ratgeber

Hausaufgaben – das ewige Streitthema?

Wer strengt sich bei den Hausaufgaben eigentlich mehr an: mein Kind oder ich? – fragen Sie sich vielleicht manches Mal.

Häufig übernehmen die Eltern die Verantwortung für die schulischen Dinge ihres Nachwuchses.

Hier finden Sie einige Ideen, die helfen können:

Schaffen Sie eine "Alltags"-Struktur und damit ein oder zwei feste Zeitfenster, die für "Schulpflichten" reserviert sind. Notwendig sind auch feste und "schöne" Zeiten mit Ihrem Kind: Die gemeinsamen Mahlzeiten oder Rituale, etwa ein Gute-Nacht-Ritual oder auch eine gemeinsame Spielzeit.

Vereinbaren Sie eine Zeitdauer, in der die Aufgaben gut zu schaffen und in der Sie bereit sind, Ihr Kind zu unterstützen.

Vereinbaren Sie ein "Danach", etwa ein kurzes gemeinsames Spiel, wenn die Aufgaben fertig sind. Und vereinbaren Sie auch ein Danach für den Fall, dass Ihr Kind in dieser Zeit die Aufgaben nicht erledigt hat; etwa eine "Zusatzzeit" für die Erledigung; oder: Ihr Kind kann die Aufgaben alleine erledigen oder eine "unangenehme Konsequenz" wie beispielsweise der Wegfall des Nachtisches oder ein Teil der Medienzeit.

Zu beachten ist hierbei, dass es für Ihr Kind wichtig und am selben Tag abgeschlossen ist, damit es am nächsten Tag eine neue Chance hat. Aber Achtung! Möglicherweise entscheidet sich Ihr Sprössling mehrere Tage hintereinander für "nicht anstrengen und Aufgaben nicht fertigstellen" und nimmt dafür die Konsequenzen in Kauf. Dann ist es wichtig noch einmal gemeinsam zu überprüfen, ob die Konsequenz wirklich unangenehm ist für Ihr Kind. Ansonsten heißt es: Durchhalten, bis Ihr Kind dann doch lieber aktiv wird, weil es ohne die unangenehmen Konsequenzen auf Dauer doch schöner ist.

So können Sie gelassen und freundlich zugewandt die "Schul- oder Hausaufgabenzeit" mit Ihrem Kind verbringen. Denn nun liegt es an Ihrem Kind, ob es lieber die Konsequenzen in Kauf nehmen oder sich doch lieber anstrengt, um die Konsequenzen zu vermeiden.

Wir beraten Sie gerne, wie Sie die Entwicklung Ihres Kindes fördern können:

www.hannover.de/familienberatung-LHH

Von: Kerstin Klevesahl