Adventskalender

Hier trifft man sich

Hinter Türchen 22 versteckt sich ein Wahrzeichen Hannovers, eigentlich kann man auch sagen ein „Ort der Begegnung“. Denn es ist einer DER Treffpunkte in Hannovers Innenstadt.

 

Die Kröpcke-Uhr Hannover: Wahrzeichen, Treffpunkt und Fläche für Kunst mit Botschaft.

Wartende, ausschauhaltende und sich zur Begrüßung umarmende Menschen sind das typische Bild an diesem Ort. Treffen „an der Uhr“ kennen die meisten Hannoveraner*innen schon von klein auf. Die Frage welche Uhr dabei gemeint ist, braucht gar nicht gestellt zu werden. Es geht natürlich um die Kröpcke-Uhr.

 

Einige von euch kennen es vielleicht noch. Da war die Kröpcke-Uhr zum Beispiel auf einmal wunderbar in Strick eingepackt. Was hatte es denn damit auf sich? Ganz einfach – schon seit 1995 wird die Uhr künstlerisch bespielt. Die Idee dahinter: das hannoversche Wahrzeichen durch kontinuierliche Pflege und wechselnde Inhalte vor Vandalismus zu schützen und zu einem kulturellen Mittelpunkt der Stadt zu machen. Der hannoversche Künstler Joy Lohmann startete mit dem „Projekt Kröpcke“. Seitdem konnten über die Jahre Kunstausstellungen in der Glasvitrine und viele verschiedene Installationen und Performances um die Kröpcke-Uhr herum bestaunt werden. Seit etwa 2005 kümmert sich darum federführend der Verein Kulturraum Region Hannover.

 

Zum Orange Day am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, wurde neben der Beleuchtung vieler prominenter Gebäude in Hannover auch die Glasvitrine der Kröpcke-Uhr mit einer Ausstellung bestückt. Eine künstlerische Installation mit einer starken Aussage. Die Farbe Orange soll dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen symbolisieren.

Zum Orange Day am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

Wenn ihr das nächste Mal also „an der Uhr“ wartet, lohnt es sich genauer hinzuschauen. Oder legt doch mal beim nächsten Stadtbummel einfach so einen kleinen Kulturstopp an der Kröpcke-Uhr ein um zu gucken, welches künstlerische Projekt dann zu begutachten ist.

 

Autor*in: Saskia Horst