Extras

Zuletzt aktualisiert:

Einschulung

Schultüte: Das sollten Sie wissen

Schreibtisch, Schulranzen, Bücher - die Einschulung muss gut vorbereitet werden, damit Kinder einen guten Start in der Schule haben. Aber was darf an dem ersten Tag noch nicht fehlen?

„Na klar, die Schultüte“, denken sich vielleicht die meisten! Aber ist das wirklich so? Was bedeutet eigentlich die Schultüte?

Über die Schultüte

Die Schultüten (in manchen Teilen Deutschlands auch Zuckertüten genannt) werden meist aus Pappe in spitzer Form hergestellt und lassen sich wie ein Behältnis, befüllen. In der Regel werden sie mit Süßigkeiten und/oder kleinen Geschenken von den Eltern befüllt. Sie sind meist kegelförmig oder in Form einer Pyramide. In einigen Regionen wird die Schultüte im Kindergarten oder mit den Eltern zu Hause gebastelt. In anderen Regionen wird sie fertig gekauft. Schulanfänger*innen tragen diese ganz stolz zur Einschulung mit sich. Meist werden diese den ABC-Schütz*innen zur Einschulung geschenkt und mitgegeben. Dieser Brauch wird seit dem 19. Jahrhundert weitergeführt.

"Typisch deutsch"

Aber wie ist das eigentlich in anderen Ländern? Wer beispielsweise nach der englischen Bezeichnung für „Schultüte“ sucht, findet Folgendes:

"A large cornet of cardboard filled with sweets and little presents given to children in Germany on their first day at school." Übersetzt: „Eine Spitztüte aus Karton, gefüllt mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken, die Kinder in Deutschland am ersten Schultag von ihren Eltern bekommen.“

Das bedeutet also, dass die Schultüte etwas „typisch“ Deutsches ist. Eine Einschulung ohne Schultüte? Das klingt erst einmal traurig.

Wie feiern Sie nun den ersten Schultag Ihrer Kinder?

Vom Programm "Rucksack Schule" der LHH