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Sicherheit im Netz

So erkennen Sie Verschwörungstheorien

Sie verbreiten sich gerade durch die sozialen Medien rasant und unkontrolliert: Verschwörungstheorien. Wie kann ich sie erkennen? Und was kann ich dagegen unternehmen?

Man könnte meinen, Verschwörungstheorien seien ein Phänomen, welches erst mit der fortschreitenden Digitalisierung aufgekommen ist. Allerdings gibt es solche Theorien, Erzählungen und Mythen bereits seit dem Mittelalter. Gerade in Zeiten der Unsicherheit, wenn etwas passiert, was für den Menschen eigentlich unvorstellbar ist, tauchen vermehrt solche Theorien auf.

Schnell wird eine Kettenreaktion ausgelöst

Der Verbreitungsweg hat sich allerdings verändert. Während früher alles via Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitet werden musste, kann man heute einfach eine WhatsApp-Nachricht weiterleiten oder einen Post teilen und schon erhalten ziemlich viele Menschen diese Meldung. Das muss gar nicht mit einer bösen Intention geschehen: Wenn ich etwas von einem Freund / einer Freundin geschickt bekomme, gehe ich davon aus, dass mir die Wahrheit erzählt wird, denn unser Freundschaftsverhältnis beruht auf Vertrauen. Auch dieser Freund / diese Freundin hat die Meldung wahrscheinlich von einer / einem Bekannten erhalten und so weiter. Wenn also jemand etwas weiterschickt ohne den Inhalt vorher zu überprüfen, wird schnell eine Kettenreaktion ausgelöst. Erwachsene sind davor genauso wenig geschützt wie Kinder und Jugendliche.

Klicksafe klärt auf

Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man Verschwörungstheorien erkennen kann und wie dagegen vorzugehen ist.

Klicksafe, die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, hat sich diesem Thema angenommen und klärt auf ihrer Internetseite darüber auf. Auch ein kurz gehaltenes Infoblatt mit den wichtigsten Tipps im Umgang mit Verschwörungstheorien wird zur Verfügung gestellt.

Schauen Sie doch einfach mal zusammen mit Ihrer Familie vorbei. Auch zu anderen Themen, die sich im Internet abspielen hat klicksafe viele nützliche Informationen, Tipps und Spiele.

www.klicksafe.de

Von Laureen Denker