Ratgeber

Tipps zu den Hausaufgaben

Warum bekommen die Schüler Hausaufgaben? Wie kann ich als Elternteil mein Kind dabei unterstützen?

 

Die Kinder bekommen Hausaufgaben, damit sie das Gelernte in der Schule besser behalten können.

Die Kinder bekommen Hausaufgaben, damit sie das Gelernte in der Schule besser behalten können. Die Frage ist nur, wann, wo und wie sollen die Kinder ihre Hausaufgaben machen?

Viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass die beste Zeit zum Hausaufgaben machen am Nachmittag zwischen 15 und 18 Uhr ist. In dieser Zeit steigt die Lernfähigkeit wieder. Es wird auch empfohlen, die Hausaufgaben immer zur selben Zeit zu machen. So können sich Körper und Gehirn auf die Regelmäßigkeit einstellen. Bitte achten Sie unbedingt auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes. Jedes Kind kann zu unterschiedlichen Tageszeiten besser lernen. Besprechen und legen Sie die Lernzeiten mit Ihrem Kind am besten zusammen fest. 

Unterstützend zur Regelmäßigkeit sollten die Hausaufgaben zu Hause an einem festen Platz gemacht werden, wo die Kinder ungestört arbeiten können. Am besten sollte der Tisch vor dem Beginn der Hausaufgaben aufgeräumt werden. Gegenstände wie beispielsweise Spielzeug können die Kinder vom Lernen schnell ablenken. 

Zum Lernen wird nicht nur der Kopf, der das Gelernte im Gehirn speichert, gebraucht, sondern auch unsere anderen Sinnesorgane. Die Lernpsychologie unterscheidet verschiedene Lerntypen, die drei bekanntesten sind: visuelle, auditive und kinästhetische Lerntypen. Der visuelle Lerntyp behält, was er gesehen oder gelesen hat. Schreiben Sie zusammen mit Ihrem Kind ein Plakat oder stellen eine Skizze/Mindmap her, dies unterstützt die Merkfähigkeit des visuellen Lerntyps optimal.

Der auditive Lerntyp merkt sich gut, was er gehört hat. Hier könnten Hörbücher oder Lern-CDs gut helfen. Das Kind kann das Material auch gerne laut vorlesen oder Sie lesen es dem Kind laut vor. 

Der kinästhetische Lerntyp lernt und hält für sich fest, was er geschrieben und nachgemacht hat. Dafür eignen sich Lernspiele sehr gut, etwa aus dem Arbeitsmaterial des Programms "Rucksack Schule". 

Diese Erkenntnisse können Sie nutzen, um ihre Kinder optimal beim Erledigen der Hausaufgaben zu unterstützen. Bitte denken Sie dran, unabhängig davon, was für ein Lerntyp Ihr Kind ist, die Kinder zum Lernen zu motivieren und bei Bedarf zu unterstützen. So werden die Hausaufgaben nicht nur gut klappen, sondern auch Spaß machen und das Interesse am Lernen wecken.

Autor: Tatjana Wilhelm, Team "Rucksack Schule", LHH OE 40.13