Home-Schooling

Wenn die Motivation auf der Strecke bleibt

Kennen Sie das auch? Je länger das Homeschooling dauert, desto anstrengender wird es, Ihr Kind zum Arbeiten zu motivieren.

Motivation für das Home-Schooling. 

Vielleicht sieht der tägliche Kampf um die Schulpflichten so aus:

Ella mag sich inzwischen gar nicht erst damit beschäftigen. Ihre Mutter lädt sie freundlich dazu ein, gibt viel Zuwendung, um Ella an die Aufgaben zu „locken“. Ella lässt sich lange bitten…. Und, zögerlich, vielleicht auch demonstrativ lustlos, und nur mit viel gutem Zureden, ist sie bereit, sich ihren Aufgaben zuzuwenden. Aufatmen bei der Mutter: Uff, endlich. War das anstrengend! Jetzt, denkt sie, wird Ella hoffentlich endlich ihre Aufgaben erledigen. Erschöpft lehnt sie sich zurück. Ella bemerkt aus dem Augenwinkel: das Lächeln, die freundliche Zuwendung von Mama ist weg; Mama ist nicht mehr „bei ihr“. Und sie lernt: Wenn ich mich anstrenge, hört die positive Zuwendung auf. Das macht keinen Spaß. Ich lasse es lieber, bestimmt bekomme ich dann wieder von Mama ein Lächeln und ihre Aufmerksamkeit.

Vielleicht kann es aber auch so gehen:

Mama erinnert Ella an die Vereinbarungen, die sie gemeinsam in einer entspannten Atmosphäre getroffen hatten: Zeitpunkt, Dauer, und wenn die Aufgaben geschafft sind, eine kleine Belohnung, etwa ein kurzes gemeinsames Spiel.

Ella setzt sich an ihre Schulsachen und Mama belohnt jedes kleine Anzeichen von „Arbeitswille“: Mit einem Lächeln, einem lobenden Wort, einem Nicken. Mama ist ganz bei Ella und ihrer Anstrengungsbereitschaft. Für Ella ist das schön. Es lohnt sich für sie, sich anzustrengen und ihre Aufgaben ordentlich zu erledigen, denn dann bekommt sie Mamas ermutigende Aufmerksamkeit und Lob. Und dann kann sie stolz sein, selbst etwas geschafft zu haben. Und Mama ist auch nicht völlig erschöpft. Beide sind zuversichtlich, dass es auch morgen ganz gut klappen wird.

Wir beraten Sie gerne, wie Sie Ihre Beziehung zu Ihrem Kind reibungsfreier gestalten können hier

(Text: Kerstin Klevesahl)