Familienblog

Ein Vogelfutterhäuschen selber herstellen

Nicht alle Vögel fliegen zur Winterzeit in warme Länder. Einige Vogelarten, beispielsweise Blaumeisen, Amseln, Buntspechte, Bergfinken bleiben. Sie überwintern.

Vogelfutterhäuschen kann man leicht selbst herstellen

Der Winter ist für Vögel keine leichte Zeit zu überleben. Die Wintertage sind kurz. Die Sonne scheint nicht so lange und die Nächte sind kühl. Aber dürfen die Vögel im Winter gefüttert werden? Und wenn ja, womit und wie?  Denn für Vögel ist es nicht einfach Nahrung zu finden. In der Frühlings- und Sommerzeit fressen sie viele Insekten, Larven und Beeren. Im Herbst und Winter müssen Vögel ihre gewohnte Nahrung umstellen. Vögel ernähren sich im Winter hauptsächlich von Baum- und Wildkräutersamen, da sie aufgrund der niedrigen Temperaturen keine Insekten mehr fangen können.

Menschen können den Vögeln im Winter helfen, indem sie beispielsweise eine Futterstation oder einen Futterspender bauen. Diese sollten regelmäßig gereinigt und mit dem Vogelfutter nachgefüllt werden. Als Basisfutter für Vögel im Winter sind Sonnenblumenkerne und Samen gut geeignet. So können die Vögel den Winter besser überleben.

Sie können selbst ein Vogelfutterhaus herstellen.

Dafür benötigen Sie:

Einen leeren Tetra Pak (Milch- oder Saftverpackung)

Eine Schere

Ein Messer

Ein Stück Band zum Befestigen

Etwas zum Dekorieren, am besten wasserfestes Material

So wird das Häuschen hergestellt:

Spülen Sie den leeren Tetra Pak erst gut aus und lassen Sie diesen trocknen.

Schneiden Sie eine etwa fünf bis sieben Zentimeter große Öffnung in einer der Seiten des Tetra Paks.

Nun können Sie das Vogelhäuschen dekorieren und entweder mit Serviettentechnik bekleben oder mit wasserfester Acrylfarbe bemalen.

Stechen Sie ein Loch in die obere Lasche des Häuschens.

Ziehen Sie ein Band durch.

Hängen Sie das fertige Vogelhäuschen an einem Ast eines Baums im Garten oder im Park auf.