Familienblog

Alles zu viel? Weniger ist mehr!

Noch immer kein Ende in Sicht: Der Lockdown hält uns weiter fest im Griff. Sie haben das Gefühl, den vielen Anforderungen nur noch hinter her zu hetzen? Ihnen geht die Puste aus? Dann ist es vielleicht Zeit, Ihren Alltag einer Inspektion zu unterziehen?

Nicht einfach: Elternsein im Lockdown bedeutet Homeoffice und gleichzeitige Kinderbetreuung

Die knappen Kraft- und Zeitressourcen neu gewichten oder: Runter mit den Ansprüchen!

Betrachten Sie einmal das Modell auf der Grafik. In der Mitte und im inneren Ring geht es um Beziehung, im äußeren Ring um Management.

 

Nicht einfach: Elternsein im Lockdown bedeutet Homeoffice und gleichzeitige Kinderbetreuung.

Im Zentrum: Sie selbst.

Wenn es Ihnen selbst gutgeht, können Sie auch die Bereiche um sich herum gut gestalten.

Tun Sie Ihrer Beziehung zu sich selbst etwas Gutes! Gönnen Sie sich täglich eine "warme Dusche": die kleine Tee-Auszei, der Schwatz mit der Nachbarin, das Kreuzworträtsel...

Der innere Ring: Die Beziehung zu Ihr(en) Kind(ern)/Partner*in/Familie:

Das kann der gemeinsame Kakao zwischendurch sein; miteinander das Abendessen vorbereiten und zelebrieren; eine Spielzeit, Kuscheln auf dem Sofa, das Gute-Nacht-Ritual...

Werden Sie zum Lücken-Finder und Auszeit-Gestalter!  Wo im Alltag können Sie kleine Zeitfenster entdecken, die Sie zu schönen Wohlfühlmomenten, für sich oder mit Ihr(en) Kind(ern)/Partner*in/Familie nutzen können? Wo lassen sich Zeiten für Wohltuendes organisieren, gestalten und genießen?

Äußerer Ring: Die Anforderungen.

Nur allzu oft drohen diese, Ihre Beziehung zu sich selbst und zu Ihren Lieben zu erdrücken.

Nehmen Sie die Anforderungen einmal unter die Lupe: Was und wieviel davon muss unbedingt sein? Wo reicht auch weniger? Kann etwas "weg"?

Ein  Beispiel:

Müssen Sie wirklich täglich kochen, oder kann es nicht auch mal ein Pizza-Bestell-Event geben?

Können die Krümel auf dem Küchenboden nicht noch ein oder zwei Tage warten?

Muss der Bügel-Haufen sofort und auf einmal erledigt werden?

Müssen Sie wirklich die Aufgabe vom Chef noch dreimal überarbeiten?

Darf sich Ihr Kind auch mal nicht ganz so "pädagogisch wertvoll" beschäftigen?

Reichen nicht auch mal "akzeptabel" oder "unvollständig" erfüllte Schulpflichten?

Seien Sie großzügig zu sich selbst, haben Sie Mut zum Durchwurschteln und erlauben Sie sich und Ihrer Familie ein "Fahren auf Sicht".

Dann kann Ihre Beziehung zu sich selbst und zu Ihr(en) Kind(ern)/Partner*in/Familie wieder aufatmen.

Wir beraten Sie gerne, wie Sie das Gleichgewicht in Ihrem Familienalltag halten können:

Kerstin Klevesahl

Telefon: 0511 168-456 15

Email: 51.31@hannover-stadt.de
Internet: www.hannover.de/familienberatung-LHH