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Kostenlose Sprechstunden seit 2007

Projekt "Miteinander in Toleranz"

Mit muttersprachlicher Beratung kommunikative und kulturelle Barrieren überwinden: Seit 10 Jahren unterstützt das Projekt MiT junge Menschen mit Migrationshintergrund.

"Miteinander in Toleranz (MiT)" – unter diesem Titel ist das Projekt der Region Hannover vor zehn Jahren an den Start gegangen. MiT hat sich zur Aufgabe gemacht, Integration zu fördern und kulturelle wie sprachliche Barrieren abzubauen: In muttersprachlichen Einzelbetreuungen und interkulturellen Sprechstunden beraten Mentorinnen und Mentoren junge Menschen mit Migrationshintergrund und unterstützen sie beim Weg in die Ausbildung, in den ersten Job oder beim Bewältigen des Alltages.

Zum Projekt

Miteinander in Toleranz richtet sich an junge Migrantinnen und Migranten aller Nationalitäten im Alter zwischen 14 und 27 Jahren. Viele der jungen Menschen haben keine oder nicht anerkannte Schulabschlüsse und Schwierigkeiten, sich im deutschen Schulalltag zurechtzufinden. Die Mentorinnen und Mentoren – ausgebildete Ehrenamtliche, oft selbst mit Migrationshintergrund – beraten und unterstützen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrer jeweils eigenen Sprache rund um das deutsche Schulsystem und vermitteln bei Problemen in der Schule. Darüber hinaus informieren die Mentorinnen und Mentoren über das Bildungs- und Berufsbildungssystem, begleiten bei Behördengängen und  knüpfen Kontakte zu Institutionen und Anlaufstellen. Das vorrangige Ziel dabei ist es, interkulturelle und kommunikative Barrieren abzubauen, den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern und darüber auch die Familien der jungen Menschen beim Integrationsprozess zu unterstützen.

Die MIT-Beratungen finden entweder in den regelmäßigen wöchentlichen Sprechstunden an den Projektstandorten oder als individuelle Begleitung in den Familien statt. Die am häufigsten nachgefragten Beratungssprachen sind unter anderem derzeit Arabisch, Kurdisch, Türkisch, Russisch und Syrisch. Das gesamte Sprachenspektrum reicht von Albanisch über Griechisch bis hin zu Persisch oder Ukrainisch. Seit 2016 liegt der Fokus des Projekts verstärkt auf junge geflüchtete Menschen: Mikroprojekte wie Schwimm-, Computer- Ernährungs- und Alltagsbewältigungskurse oder Nachhilfeprojekte unterstützen sie bei der sozialen und beruflichen Integration. Teilweise gibt es Unterstützungsangebote direkt vor Ort in den Sammelunterkünften.

Die Region Hannover setzt das Projekt "Miteinander in Toleranz" seit Januar 2007 um. Aufgrund des Projekterfolgs hat die Region Hannover 2014 die Zahl der Standorte erhöht und 2015 beschlossen, das Projekt künftig flächendeckend für die Region Hannover auszuweiten.

Standorte und Anlaufstellen

An folgenden Standorten werden derzeit regelmäßige kostenlose Sprechstunden des Projekts "Miteinander in Toleranz" angeboten:

Garbsen

Freizeitheim, Planetenring 38-42
Montag, 17-20 Uhr & Dienstag, 14-16 Uhr

Stadtteilbüro, 1. Etage, Planentenring 38-42
Montag, 16-18.30 Uhr (Sprechstunde in russischer Sprache)

Liebermannstraße 25 (Berenbostel)
Dienstag, 12-13 Uhr (Sprechstunde in kurdischer Sprache)

Jugendberufsagentur, Rathausplatz 8
Mittwoch, 9-11 Uhr

Wunstorf

vhs Hannover Land, Kirchplatz 2, (Luthe)
Montag, 14-16 Uhr

Laatzen

Kinder- und Jugendzentrum der Stadt Laatzen, Pestalozzistraße 25
dienstags 18-20 Uhr

Teestube, Marktplatz 5
donnerstags 17-19 Uhr

Netzwerk für Flüchtlinge in Laatzen, Marktplatz 3
dienstags 15-16.30 Uhr

Café Marie im Stadthaus Laatzen, Marktplatz 2
freitags 15-17Uhr

Ronnenberg

Rathaus 2, Hansastraße 38 (Empelde)
Mittwoch, 14-16 Uhr

Ronnenberg/Weetzen

Dietrich-Bonhoeffer-Straße 7
Freitag, 10-12 Uhr

Sehnde

KGS Sehnde, Am Pappenholz 11
Freitag 12.40-14.10 Uhr

Kontakt

Vhs Hannover Land
Liane Kèbreau
Am Mühlenberg 15
30900 Wedemark
Telefon: +49 5130 975 62 31

Leine-Volkshochschule     
Inna Belinskaia / Nadir Mammadov
Karlsruher Str. 14
30880 Laatzen
Telefon: +49 511 590 948 92

Zweckverband vhs Calenberger Land
Susanne Keck
Bürgermeister-Röber-Platz 1
30926 Seelze
Telefon: +49 511 400 498 14

Vhs Ostkreis Hannover
Sonia Poch
Peiner Straße 13
31319 Sehnde
Telefon: +49 5122 394 00 78

(Veröffentlicht: 8. November 2017)