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Schätze des Berggartens

Pflanzen der Saison - Sonnenhut

Im Berggarten und dem Großen Garten sind viele pflanzliche Besonderheiten zu finden, aber auch Arten und Sorten, die für den Hobbygärtner interessant sind. Dürfen wir vorstellen:

Sonnenhut © Dr. Anke Seegert

Sonnenhut (Rudbeckia)

Die prächtige, im Sommer blühende Staude erhielt ihren Namen Rudbeckia von dem schwedischen Naturwissenschaftler Carl von Linné zu Ehren seines Lehrers Olaf Rudbeck. Der deutsche Name leitet sich jedoch von der äußeren Gestalt der Pflanze ab, dessen herabhängende Zungenblüten an die Form eines Hutes erinnern.

Rudbeckia ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die zur Familie der Korbblüter (Asteraceae) gehört.

Heutzutage existieren über 40 Arten und Sorten, beispielsweise die weit verbreitete Sorte „Goldsturm“ (Rudbeckia fulgida var. sullivantii `Goldsturm`). Diese wurde 1937 vom Gärtner Heinrich Hagemann auf einer Reise durch Böhmen entdeckt. Seit 1945 ist sie im Handel erhältlich und mittlerweile weltweit verbreitet.

Sonnenhüte gedeihen vorwiegend auf trockenen bis mäßig feuchten humusreichen Böden und bevorzugen sonnige Standorte. Im Berggarten begeistern sie im Staudengrund und vor allem im Präriegarten.

Von der Gattung Rudbeckia spaltet sich eine Gattung ab, der so genannte Rote Sonnenhut (Echinaceae). Die drei Arten E. purpurea, E. angustifolia und E. pallida wurden bereits von den Indianern Nordamerikas als Heilpflanze gegen Husten, Halsschmerzen und Mandelentzündung genutzt. Sonnenhutpräparate wirken sich positiv auf das Immunsystem aus.

Sowohl der gelbe als auch der rote Sonnenhut sind zeitlose Stauden, die immer im Trend und in ihrer klaren Ausstrahlung einzigartig sind.