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Pflanzenjäger im Portät

William Bligh

Als Kapitän des berühmt berüchtigten Segelschiffs „Bounty“ ging der britische Seeoffizier William Bligh (1754 in Plymouth geboren und 1817 in London gestorben) sogar in die Filmgeschichte ein.

Die Darstellung als tyrannischer und unfähiger Kapitän, der von den Meuterern in der Südsee ausgesetzt wurde, geht vermutlich auf die eifrige Propaganda der adligen Familie von Fletcher Christian, dem 2. Offizier zurück. Er war der Kopf der Meuterer.

Zur Versorgung der Sklaven auf den Zuckerrohr-Plantagen in der Karibik sollten Ableger des Brotfruchtbaumes von der Insel Tonga in die Karibik gebracht werden. Im Oktober 1787 stach der botanisch gebildete William Bligh mit dem schlecht umgebauten Frachter „Bounty“ in See. Am 28. April 1789, nach etlichen Monaten Verspätung, kam es na

he der Insel Tofua zu einer gegen ihn gerichteten Meuterei: Bligh und 18 loyale Besatzungsmitglieder wurden mit wenig Wasser und Proviant ausgesetzt. Nach einer 6700 km langen Strecke im offenen Boot erreichten sie ohne Verluste gut sechs Wochen später die Insel Timor – eine seemännische Meisterleistung.

Die Brotfrucht-Expedition unternahm er erfolgreich 1791 bis 1793.  Von dieser Expedition brachte er aus der Karibik Philodendron hedraceum mit. Schon kurze Zeit später wurde die leicht zu vermehrende und pflegende Pflanze ein beliebtes Zimmergewächs.

Die westafrikanische Akeepflaume (Blighia sapida), die nach Jamaika eingeführt wurde, trägt seinen Namen.