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Berggarten

Subtropenhof wieder zugänglich

Die Bauarbeiten an den Mauern des Berggartens wurden erfolgreich abgeschlossen.

Subtropenhof im Sommer © Herrenhäuser Gärten

Subtropenhof im Sommer

Der an den Schmuckhof angrenzende Subtropenhof ist mit seinem geschützten Kleinklima die Heimat von rund einhundert exotischen Kübelpflanzen. Von Mai bis Oktober lädt er nun mit ausreichend Sitzgelegenheiten wieder zu einem sommerlichen Picknick in dieser kleinen „Oase“ ein. Die Wintermonate verbringen die Pflanzen im Gewächshaus.

Zwischen Granatapfel (Punica), Seidenakazie (Albizia), Flaschenbaum (Brachychiton), Trompetenstrauch (Tecoma) und anderen Exoten kann man sich für einen Moment an weit entfernte, tropische Orte davonträumen. An der äußeren Mauer des Subtropenhofes lässt sich neben dem Efeu auch ein bereits 1848 gepflanzter, in Spalierform gezogener Hänge-Ginkgo Ginkgo biloba „Pendula“ bestaunen.

Die Mauern, die den Hof umrahmen und die exotischen Pflanzen wärmen und vor Wind schützen sollen, wurden im Frühjahr dieses Jahres in einem letzten Schritt verputzt und die Bauarbeiten damit beendet. Vermutlich stammen die Mauern aus der Zeit um 1820, als der Bibliothekspavillon errichtet wurde. Sie mussten wegen akuter Einsturzgefahr saniert und in Teilen erneuert werden. Auch Pfeiler, Mauerblenden, Abdeckplatten und Schmuckvasen wurden abgenommen und bei Bedarf saniert.

Leider konnten die alten Steine nicht wiederverwendet werden, Feuchtigkeit und Salze hatten diese zersetzt. Die neuen Ziegelsteine wurden jedoch nach den alten Methoden gebrannt.

Begonnen hatten die Sanierungsarbeiten der 3,55 Meter hohen und 20 bis 40 Zentimeter dicken Mauern im Juni 2017.

Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden Sie hier.