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300 Jahre Große Fontäne Herrenhausen

Wasser im Barockgarten

In Barockgärten gehörte Wasser zu den prägenden Gestaltungselementen. Springbrunnen, Wasserbecken, Kanäle und Gräben setzten optische Akzente. Sie betonten die geometrische Ordnung der Gartenanlage und deren zentralperspektivische Ausrichtung. Zugleich belebten sie die Gartenarchitektur, erweiterten den Gartenraum und steigerten den Eindruck des Erhabenen.

Herrschaftliche Auftraggeber warben international renommierte Wassertechniker an, um variationsreiche Wasserspiele zu verwirklichen. Der finanzielle und technische Aufwand für diese prestigeträchtigen Installationen war erheblich.
Auch im Garten der hannoverschen Sommerresidenz wurde Wasser vielfältig inszeniert: Es trat in fallender, aufsteigender und ruhender Form in Erscheinung. An Kaskaden plätscherte Wasser über Schalen in Becken. In Bassins sprang es als Strahl in die Höhe. Die Wasserflächen der Bassins und der Graft spiegelten das Licht. In der zentralen Sichtachse des Schlosses schleuderte seit 1720 ein gigantischer Springbrunnen Wasser hoch zum Himmel.