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Stand der Dinge

Wasserkunst-Front in alter Pracht

Die Front der Wasserkunst zeigt sich wieder in alter Pracht.

Unter der in den 1970er-Jahren aufgetragenen weißen Farbe sind die historischen Backsteine in Rot und Gelb zum Vorschein gekommen. Im Zuge der Sanierung wurden sie frei gelegt und mit Graffitischutz versehen. Im Inneren der Wasserkunst und auch im Außenbereich ist noch viel zu tun, aber 2020 soll nun alles fertig werden. Dann werden die Wasserräder und Pumpen dieses einzigartigen technischen Denkmals wieder in Betrieb genommen. Sie sollen wieder Wasser aus der Leine in die Graft pumpen und so unter anderem die Wasserspiele im Großen Garten speisen. Damit die hölzernen Räder nicht unter Wasser faulen, müssen sie auf jeden Fall bewegt werden.

In Planung sind regelmäßige Führungen für Schulklassen und technisch interessierte Besucher/-innen.

Durch den Bau der Wasserkunst an der Leine mit fünf Wasserrädern und 40 Pumpen konnte die Große Fontäne im Großen Garten 1720 erstmalig bis auf 35 Meter springen und war damit die höchste Fontäne Europas. Das jetzige Gebäude mit den noch funktionierenden vier Pumpen und zwei Wasserrädern wurde um 1860 errichtet und wird derzeit komplett saniert. Die Fertigstellung war ursprünglich für 2018 geplant, doch im Laufe der Arbeiten gab es einige nicht vorhersehbare Komplikationen und fünf Hochwasserereignisse zu bewältigen.