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Feste & Festivals

Kleines Fest im Großen Garten

Eigenwillige Roboter, Körperkunst, Magie und so vieles mehr: Mit seiner Premiere am 11. Juli startet das Kultur-Highlight in die 33. Saison. Am 3. Mai wurde das lange erwartete Programm vorgestellt. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt werden den Großen Garten an 16 Abenden zu einem grünen Festsaal machen.

Ein buntes Ensemble unter freiem Himmel. © Hassan Mahramzadeh

Festivalleiter Harald Böhlmann mit Grupo Semilla, TraumTanzTheater und Art Tremondo vor dem Schloss Herrenhausen.

Auf 36 Bühnen, zwischen Rabatten und Hecken, in und an Teichen oder auf Wiesen und Wegen sind sie mit Akrobatik, Artistik, Clownerie, Comedy und Zauberei, Musik, Tanz, Puppentheater, Pantomime und Poesie zu erleben. Während die Besucherinnen und Besucher - mit oder ohne Picknickkorb – von einer Bühne zur anderen wandeln, begegnen sie märchenhaften Wesen, skurrilen Besuchern, stummen Clowns und allerlei Getier. In diesem Sommer kommen die Künstlerinnen und Künstler aus Argentinien, Belgien, Chile, Frankreich, Japan, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Italien, Kamerun, den Niederlanden, Österreich, Schweiz, Slowenien, Spanien, der Türkei,  Ungarn, der Ukraine, den USA und natürlich aus Deutschland. Das Festival verdankt seinen Kultcharakter den herausragenden Künstlerinnen und Künstlern, dem berühmten Garten und den Menschen, die das Kleine Fest seit 1986 im Herzen tragen. Für sie ist das "Kleine Fest im Großen Garten" der Sommerhit schlechthin und schon längst ein großes Fest im besten Sinne. In den 32 Jahren seines Bestehens hat das Kleinkunstfestival eine phänomenale Erfolgsgeschichte geschrieben. Auch für Künstlerinnen und Künstler, Agentinnen und Agenten sowie Veranstalter der internationalen Kleinkunstszene hat das "Kleine Fest im Großen Garten" einen exzellenten Klang. Sie kommen aus aller Welt und verleihen damit der Kleinkunstmetropole Hannover eine noch größere Bedeutung.

Fünf Roboter. © Martin Forget

Die belgischen Roboter von Space-Ci-Men folgen ihrer eigenen Logik. 

Gewohnt große Nachfrage: 275.000 Bestellungen für 56.000 Karten 

In diesem Frühjahr haben wieder Menschen aus ganz Deutschland zu ihren Wunschterminen Eintrittskarten bestellt. Für die rund 56.000 Karten, die im Vorverkauf zur Verfügung standen, gab es in diesem Jahr rund 275.000 Kartenbestellungen. Wie seit vielen Jahren, entscheidet daher das Los. In diesen Tagen erhalten alle Bestellerinnen und Besteller Nachricht, ob ihre Kartenwünsche berücksichtigt werden konnten. 

Ein Mann, der eine Frau auf seinen Armen trägt. © Globus Hystericus

Gehen ohne Worte, aber dafür mit viel Humor auf Schatzsuche: Die Kleines-Fest-Neulinge Globus Hystericus. 

Programm am 3. Mai vorgestellt

In Hannover stellte Festivalleiter Harald Böhlmann mit Co-Programmplanerin Ghita Cleri am 3. Mai das diesjährige Kleine Fest den Medien vor. Er sieht die große Nachfrage mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Ohne das Programm zu kennen, haben wieder so viele Menschen Karten bestellt. Dieser großartige Vertrauensbeweis des Publikums freut uns sehr, andererseits erhalten dadurch leider viele Besteller keine Karten." Da aber an jedem Veranstaltungsabend noch Karten an der Abendkasse erhältlich sind, gibt es immerhin noch eine gute Chance, das Fest spontan zu besuchen.

Bewährtes Konzept

Bevor es um 18:30 Uhr losgeht, begrüßen der "Mann mit dem Zylinder" und einige Künstlerinnen und Künstler in ihren Muttersprachen auf der Festwiese das Publikum. Die bei den Besucherinnen und Besuchern beliebte Mischung aus Stars der internationalen Szene, interessanten Neuentdeckungen und Publikumslieblingen vergangener Jahre bietet für nahezu jeden Geschmack etwas. Das Spektrum reicht von spektakulären Showacts über Comedy vom Feinsten bis zu großartigen Künstlern der leisen Töne. Walkacts überraschen die Besucherinnen und Besucher unterwegs. 

Ein Mann und eine Frau mit einer Marionette. © Antamapantahou Marionette Theatre

Mit einem Weltmusikkonzert wollen sich die Stars des griechischen Antamapantahou Marionette Theatre auch in die Herzen der Besucherinnen und Besucher in Herrenhausen spielen.

Viele Kleines-Fest-Neulinge unter den Künstlerinnen und Künstlern 

Artistische und akrobatische Höchstleistungen sind ebenso vertreten wie Magisches, Poetisches, Skurriles oder Nostalgisches. Fast immer dabei: viel Humor. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler sind Preisträger nationaler wie internationaler Wettbewerbe und Festivals. Die Hälfte aller Ensembles oder Künstlerinnen und Künstler, die auf den Bühnen stehen, sind zum ersten Mal in Hannover dabei. Im Gartentheater kommt mit "All for one" ein internationales Artistenensemble auf die Bühne, das mit seiner ArtistikComedy-Musik-Show das Publikum fesselt. Die Auftragsproduktion steht unter der Regie von Sammy Tavalis. Gleich mehrere Akrobatik-Jonglage-Shows bringen Tempo auf die Bretter. Auch zum ersten Mal dabei ist das deutsch-italienische Duo Tangram, Gewinner des renommierten Publikumspreises "Freiburger Leiter" 2017. Mit außergewöhnlicher Partnerakrobatik rund um ein Fahrrad ist das Duo Kaos zum ersten Mal in Herrenhausen. Burlesk kommt die Show "TNT" der belgischen Cie. Scratch daher. Drei Brüder bilden das Ensemble PuntMoc. Ohne Worte und Requisiten, aber mit meisterlicher Pantomime und reichlich absurdem Humor erzählen die Spanier ihre Geschichten. Mitten im Garten trifft man auf eine weitere Neuentdeckung – die drei vom slowenischen Globus Hystericus gehen wortlos, aber mit viel Humor auf Schatzsuche. Einer, der die Logik auf den Kopf stellt und damit sein Kleines-Fest-Debut feiert, ist Wolfgang Moser. Für das Kleine Fest hat der Vize-Weltmeister der Zauberkunst sogar auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft der Zauberer und Magier in Südkorea verzichtet. Mit ihrem Weltmusikkonzert wollen sich die hinreißenden Gesangsstars des griechischen Antamapantahou Marionette Theatre nun auch in die Herzen der Zuschauer in Herrenhausen spielen.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Alte Bekannte sind aber auch wieder dabei. Die Company Satchock mit perfekter Hand-auf-Hand-Akrobatik und an den Strapaten zeigen die drei in luftiger Höhe ihr Können. Die spektakuläre Schleuderbrettakrobatik des preisgekrönten Trios Csaszar aus Ungarn begeisterte das Publikum schon bei Roncalli oder in Las Vegas mit bester Zirkus- und Varieté-Tradition. Wieder mal beim Kleinen Fest ist auch die spanisch-deutsche Grupo Semilla aus Hannover, die mit ihrer feurigen Flamencoshow das Publikum auf Temperatur bringt.

Mann mit einer Handpuppe. © Hassan Mahramzadeh

Detlef Wutschik gehört mit seinem Herr Momsen zu den Urgesteinen des Kulturfests. 

Lyrik, Nostalgie und Theaterzauber auf der Flaniermeile

Auf der Flaniermeile an den Schwanenteichen ist immer etwas los. Sie lädt zum Schauen, Staunen, Genießen und Verweilen ein. Hier bringt Giovanni Gassenhauer einen Hauch von Dolce Vita in den Garten. Eine weitere Auftragsproduktion für das Kleine Fest heißt "Zug um Zug". Bei der nostalgischen Kirmesattraktion der niederländischen Tukkersconnexion lockt so mancher Hauptgewinn. Zu den leiseren Programmpunkten gehört neben anderen auch das Vorlesezimmer von Claudia Schnürer. 

Fabelwesen, Hippos und ein frecher Harlekin unterwegs

Unter den 15 Walkacts ist natürlich Clown Frans unverzichtbar. Wem die fünf Roboter von Space-Ci-Men aus Belgien in die Queren kommen, stellt fest: sie folgen ihrer eigenen, manchmal recht skurrilen Logik. Die Besucherinnen und Besucher treffen auch auf die freundlichen Hippos vom Teatro Pavana und anderes Getier. Das TraumTanzTheater aus Hannover lässt eine fröhliche "Vogelhochzeit" durch die Rabatten huschen und hier und da tauchen die Spielkarten auf Stelzen von Art Tremondo auf.

Der grüne Hauptdarsteller, Gaumenschmaus und Lustwandeln 

Hauptdarsteller ist traditionell der Große Garten, der als nahezu unverändertes Zeugnis seiner Zeit zu den bedeutendsten Barockgärten Europas zählt und beim Kleinen Fest im Mittelpunkt steht. Zum Verweilen laden zu jeder Zeit die orientalischen Zelte des Moccamakers am Schwanenteich ein. Die Köstlichkeiten der Schlossküche Herrenhausen locken im Lindenstück und auf dem Weg zur Großen Fontäne. 

Verabschiedung aller Künstlerinnen und Künstler und funkelndes Finale

Der fast vierstündige Abend gipfelt traditionsgemäß im Défilée aller Künstlerinnen und Künstler und dem Feuerwerk zu Musik, das wieder in zwei Varianten zu erleben ist. Danach verabschiedet sich der Große Garten, mit Illuminationen und
Wasserspielen zu Barockmusik.

Frau an einem Tisch mit Büchern. © Hassan Mahramzadeh

Claudia Schnürer kehrt als "Die Vorleserin" zurück zum Kleinen Fest. 

Eintrittskarten, Programmheft und Regularien

Der Kartenvorverkauf endete am 31. März 2018. Alle Kartenbestellerinnen und -besteller erhalten bis Mitte Mai 2018 eine Nachricht. Die per Losverfahren zugeteilten Karten können bis Mitte Juni an der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus,
Sophienstraße 2, 30519 Hannover abgeholt werden. Gegen eine Gebühr von 4 Euro werden sie zugeschickt. Um den unrechtmäßigen Weiterverkauf zu höheren Preisen zu unterbinden, werden die Karten personalisiert. Zusätzlich zu den im Vorverkauf vergebenen Karten werden pro Veranstaltung 300 Karten an der Abendkasse verkauft; hier werden pro Person maximal zwei Karten abgegeben. Der Preis für die Eintrittskarte beträgt 32 Euro, ermäßigt Euro 17 Euro. "Knirpse" bis 111 cm haben freien Eintritt. Im Falle der Absage oder des Abbruchs vor 20 Uhr wird der Eintrittspreis bei Vorlage der Karte bis zum 31. August 2018 erstattet; bei Absage oder Abbruch zu einem späteren Zeitpunkt gilt die Veranstaltung als durchgeführt. 

Programmheft mit Zeitplan auch im Künstlerhaus erhältlich

Das "Kleine Fest-Menü" ist in dem 28-seitigen Programmheft zu finden, in dem alle Künstlerinnen und Künstler mit ihren Programmen beschrieben und im Zeitplan verzeichnet sind. Das Heft, in dem außerdem alles Wissenswerte rund um das Kleine Fest zu finden ist, kostet 3 Euro und ist an der Kasse im Künstlerhaus, Sophienstr. 2, 30159 Hannover oder an der Abendkasse erhältlich.

Alle Termine

Mittwoch (11. Juli) bis Sonntag (15. Juli)
Dienstag (17. Juli) bis Sonntag (22. Juli)
Mittwoch (25. Juli) bis Sonntag (29. Juli)

Clown vor einem Baum. © Hassan Mahramzadeh

Kein Fest ohne Frans. Der "stumme" Clown ist auch 2018 wieder mit dabei. 

Hintergrund

Das Kleine Fest im Großen Garten Herrenhausen wurde 1986 in Hannover ins Leben gerufen. Was damals auf zehn Bühnen mit ein paar 100 Gästen begann, hat sich im Laufe der Jahre zum erfolgreichsten Festival seiner Art in Deutschland entwickelt. 2017, zur 32. Ausgabe, kamen an 14 Abenden rund 50.000 Besucherinnen und Besucher, um sich an zauberhafter Kleinkunst, frecher Comedy, Akrobatik, Musik, Puppenspiel und märchenhaften Momenten zu erfreuen. Das Kleine Fest im Großen Garten Herrenhausen ist eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover unter der Leitung seines Erfinders, Harald Böhlmann, bekannt als "der Mann mit dem Zylinder."

Termin(e): 11.07.2018 bis 15.07.2018
mittwochs  donnerstags  freitags  samstags  sonntags 
von 17:30 bis 22:00 Uhr
17.07.2018 bis 22.07.2018
dienstags  mittwochs  donnerstags  freitags  samstags  sonntags 
von 17:30 bis 22:00 Uhr
25.07.2018 bis 29.07.2018
mittwochs  donnerstags  freitags  samstags  sonntags 
von 17:30 bis 22:00 Uhr
Ort

Großer Garten

  • Alte Herrenhäuser Straße 1
  • 30419 Hannover
Preise:
Eintritt (Abendkasse) 32 €
Eintritt ermäßigt (Abendkasse) 17 €
Eintritt "Knirpse", bis 111 cm (Abendkasse) frei
Vorverkauf:

Die Abendkasse öffnet um 17 Uhr.

Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18:30 Uhr.