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KunstFestSpiele

Begeistertes Publikum, hohe Auslastung

Die KunstFestSpiele Herrenhausen 2017 mit großer Besucherresonanz: Das Programm des Festivals unter der Intendanz von Ingo Metzmacher wird vom Publikum begeistert angenommen und der Erfolg des Vorjahres bestätigt.

Surrogate Cities © Helge Krückeberg

Surrogate Cities, 21.05.2017

Am 21. Mai endeten die diesjährigen KunstFestSpiele Herrenhausen mit der ausverkauften Vorstellung von "Surrogate Cities". Neue Räume innerhalb der Stadt wie das Capitol am Schwarzen Bär oder das Transporterwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie grenzauflösende Veranstaltungsformate haben erfolgreich neues Publikum angezogen.
 
Oberbürgermeister Stefan Schostok betonte: 91 Prozent Auslastung und 13.700 Besucher dokumentieren, dass es viele ausverkaufte Veranstaltungen gab und Formate, die einem neuen Publikum und auch der jüngeren Generation bereichernde Festivalerlebnisse boten. In seiner zweiten Ausgabe hat Ingo Metzmacher erfolgreich die Neupositionierung fortgesetzt und das Festival mit unterschiedlichen Veranstaltungen für die Stadt weiter geöffnet.
 
Es war eine großartige Festivalausgabe mit vielen neuen Begegnungen und künstlerischen Erfahrungen für das Publikum und unser Team. Dass wir unseren Auftakterfolg bestätigen konnten, freut mich besonders. Uns wird großes Vertrauen geschenkt vom Publikum, das wir positiv für die Gestaltung der kommenden Ausgaben der KunstFestSpiele nutzen möchten. Ich bin sehr glücklich dieses Festival in meiner Heimatstadt leiten zu dürfen, so Ingo Metzmacher, Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen.
 
Präsentiert wurden vom 5. bis 21. Mai 2017 in Herrenhausen (Großer Garten, Georgengarten, Arne-Jacobsen-Foyer, Galerie, Orangerie und Spiegelzelt) und an drei Spielstätten innerhalb der Stadt 18 Produktionen aus den Bereichen Musiktheater, Konzert, Theater, Performance und Installation.
 
Rund 13.700 Besucher haben das Festival erlebt; die Auslastung liegt bei knapp 91 Prozent.
 
Besucherstärkste Produktion war das Konzert Surrogate Cities im Transporterwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover-Stöcken mit rund 1.400 Besuchern.
Deutlich mehr Produktionen als 2016 waren in dieser Ausgabe ausverkauft, darunter die Vorstellungen von Lessons of Leaking und Perhaps all the Dragons, die deutsche Erstaufführung von Blank Out sowie zwei von vier Vorstellungen des angebotenen Festival-Doppels. Ausverkauft war zudem das Konzert von Jordi Savall & Hespèrion XXI in der Galerie Herrenhausen. Auch die drei abschließenden Produktionen waren ausverkauft.
 
Die Licht- und Soundinstallationen Painting the Night und Revolving Realities Redux, im Rahmen der Ausstellung PRODUKTION. made in germany 3, wurden sehr gut vom Publikum angenommen und gaben allen Besuchern die Möglichkeit, länger am Festivalzentrum und im Großen Garten zu verweilen. Painting the Night von Victoria Coeln wird noch bis zum 4. Juni abends von 21.30 bis 23.30 Uhr im Großen Garten zu sehen sein.
 
An der Akademie der Spiele, dem Vermittlungsprogramm der KunstFestSpiele, nahmen in diesem Jahr in drei Workshops 51 Kinder und Jugendliche teil. An die Workshops schlossen sich immer Besuche von Veranstaltungen des Festivals an.
 
Das Spiegelzelt wurde erneut zum lebendigen Festivalzentrum, das oft bis spät in die Nacht von den Künstlern und Mitwirkenden, Festivalbesuchern und Gartenflaneuren besucht wurde. Die freitagsküche aus Frankfurt bewirtete das Publikum – tagsüber als Café und Kantine, abends als Bar und Restaurant , u.a. mit den freitagsküchen-Dinnern.
Alle Konzerte und DJ-Sets im Spiegelzelt, kuratiert von Feinkost Lampe, dem Laden für Raumklangpflege Hannover, waren sehr gut besucht, mit einem eindrucksvollen Höhepunkt mit Manu Delago Handmade bei sommerlichen Temperaturen in der letzten Festivalwoche.

Die nächsten KunstFestSpiele finden vom 18. Mai bis 3. Juni 2018 statt. Mit dem Requiem von Hector Berlioz im Kuppelsaal des HCC steht ein Großereignis 2018 bereits fest. Der Ticketvorverkauf hierfür beginnt später im Jahr.