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Szene aus Breaking Fast

© The Film Collaborative

Mike Mosallam, USA 2019, 92 Minuten Original Englisch

Zu sehen sind zwei männer die unter einem regenschirm im park spazieren gehen. © The Film Collaborative

Szene aus Breaking Fast

Der ebenso leidenschaftliche wie optimistische Mittdreißiger Mo Hamoud, praktizierender Muslim, arbeitet als Arzt und lebt in West Hollywood. Er hat alle Hände voll zu tun, um das Festessen für seine liebevollen und liberalen Eltern zu Beginn des Ramadan vorzubereiten. Für Mo ist dies die heiligste Zeit im Jahr, wenn Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten.

Überschattet wird Mos Freude über diesen Abend mit seiner Familie durch seinen Partner Hassan, der große Sorge vor dem Outing bei seinen sehr konservativen Eltern hat. Er beschließt daher, die Beziehung zu Mo abrupt zu beenden.

Ein Jahr später ist Mo immer noch mit der Bewältigung der Vergangenheit beschäftigt und noch Single, als der Ramadan beginnt. Um Mo aus dieser Einsamkeit zu locken lädt ihn sein bester Freund Sam zu seiner Geburtstagsparty ein. Dort trifft Mo auf Kal, diesen typischen weißen Amerikaner, der in jeder Hinsicht anders ist als er.

Kal bemüht sich um Mo, u. a. dadurch, dass er Mo anbietet, ihn durch den Fastenmonat zu begleiten und das Essen für ihn zu kochen, gemäß der Regel, dass derjenige, der fastet, nicht kochen sollte. Bei den allabendlichen gemeinsamen Essen lernen sie sich durch intensive Gespräche über das Leben, die Familie und den Glauben besser kennen, als sie jemals vermutet hätten.

Der Regisseur Mike Mosallam ist auch als Produzent und Drehbuchautor u.a. für zahlreiche Theaterproduktionen bekannt. Mit der Romantikkomödie „Breaking Fast“, die auf seinem gleichnamigen Kurzfilm basiert, hat er seinen ersten Langfilm realisiert. In sehr lebendiger und gleichzeitig einfühlsamer Weise gelingt es ihm, die vermeintlich unvereinbaren Themen Muslim – arabisch – schwul mit all seinen Widersprüchen und Spannungen in der Person des Hauptdarstellers Mo überzeugend zu vereinen.

Nicht verpassen!

Termin(e): 21.10.2020 ab 18:00 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.
beim Kauf von 5 Karten: 6,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt (bis 15.10.2020)

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.