HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

April 2019
4.2019
M D M D F S S
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 1 2 3 4 5
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Zuletzt aktualisiert:

Fritz Lang, Deutschland 1927, 145 Minuten

mit Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Rudolf Klein-Rogge, Fritz Rasp, Theodor Loos, Erwin Biswanger, Heinrich George

Die Maschinen-Maria sitzt auf einem hohen Stuhl. Um sie herum sind Lichtkreise © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Brigitte Helm als Maschinenmensch

Der Stummfilmklassiker und Meilenstein der Filmgeschichte (hier in restaurierter Fassung!) bedarf kaum noch der Beschreibung. Metropolis: die Stadt, aufgespalten in zwei Klassen. Auf Seiten der Arbeiter, die im Untergrund im Dunkeln maschinengleich ihrer Tätigkeit nachgehen, droht der Aufstand, droht die Revolution. Anführerin und Aufrührerin ist die schöne Maria. Um ihr zu begegnen, erschafft der Erfinder Rotwang einen künstlichen Menschen, der Marias Züge trägt. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

In seiner Residenz hoch über Metropolis vereint Joh Fredersen die politische und wirtschaftliche Macht in seiner Person, während die Arbeiter unter der Erde Sklavendienste leisten. Fredersens Sohn Freder verliebt sich in die Arbeiterführerin Maria und schließt sich den Arbeitern an. Gleichzeitig konstruiert der Erfinder Rotwang einen Roboter, der auf Fredersens Anweisung so aussieht wie Maria. Die falsche Maria wiegelt die Arbeiter auf, die ihre Maschinen verlassen und damit die Überflutung der Stadt auslösen. Erst durch Freders und Marias Einsatz wird Metropolis gerettet. Die Macht der Liebe siegt – der Herrscher und die Arbeiter erkennen, dass „Hirn“ und „Hände“ zusammengehören.

Fritz Langs monumentales Science-Fiction-Epos von 1927 hat Generationen von Filmemachern beeinflusst – seine visionären Großstadt-Panoramen, ornamental choreografierten Massenszenen und der stählerne Maschinenmensch wurden zu Ikonen der Pop-Kultur. Weil der Film jedoch gleich nach der Premiere radikal gekürzt wurde, gab es seitdem immer wieder Versuche, das inzwischen zum Kultfilm avancierte Meisterwerk zu restaurieren – ohne Erfolg, denn die fehlende halbe Stunde schien unwiederbringlich verloren. Vor drei Jahren dann die Sensation: Im argentinischen Museo del Cine wurde eine praktisch komplette Kopie der Premierenfassung entdeckt, mit deren Hilfe die aufwändige Restaurierung des Originals durch die Murnau-Stiftung in Wiesbaden gelang. Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Termin(e): 23.06.2019 ab 19:30 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
7,00 Euro / 5,00 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.