Premierenfieber

Wege im Zwielicht

Gustav Fröhlich, Deutschland 1948, 90 Minuten
mit Gustav Fröhlich, Johanna Lepski, Sonja Ziemann, Benno Sterzenbach

Einführung: Dr. Peter Stettner

Plakatausschnitt

Drei heimatlose Jugendliche geraten im kriegszerstörten Hannover in den Verdacht, am Tod eines Schwarzmarktschiebers schuld zu sein. Lukas, kommissarischer Bürgermeister in einem Heidedorf, ist zufällig Zeuge des tragischen Ereignisses und erkennt die Unschuld der Jugendlichen. Er gibt den jungen Leuten die Chance auf einen Neuanfang in seinem Dorf und muss dabei selbst Opfer bringen.

Das Filmdrama beginnt als Trümmerfilm und endet mit Heimatfilm-Elementen. Nicht zuletzt geht es um Fragen nach Schuld, Verantwortung und Sühne nach 1945. Die Anfangsszenen des ohne Ateliers gedrehten Films spielen im Bahnhofsbunker Hannover sowie in der zerstörten Marktkirche, spätere Innenaufnahmen im Kloster Wienhausen. Wege im Zwielicht wurde als Film für „unsere Jugend“ beworben, gleichwohl von Jugendlichen ausgebuht, weil ihnen die auf das „wirkliche Leben“ zielende Darstellung zu romantisiert erschien.

Termine

23.01.2023 ab 20:15 Uhr

Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover
Sophienstraße 2
30159 Hannover

Standard

6,50 Euro

Ermäßigt

4,50 Euro / Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger*innen und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.

Freier Eintritt

Hannover-Aktiv-Pass-Inhaber*innen gewährt das Koki freien Eintritt