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Koki-Oktober-Programm

Unser Oktober-Titelbild zeigt zwei Bilder aus Die Epoche des Menschen: Im Hintergrund schiebt ein Bagger große Menge Erde. Im Dreieck eine Höhle © Edward Burtynsky (Hintergrund) / Anthropocene Films Inc. (Dreieck)

Szenenbilder aus "Die Epoche des Menschen"

Liebe Freundinnen und Freunde des Kinos im Künstlerhaus!

Oktober 2020!

Drei „Großereignisse“ bestimmen diesen Kinomonat bei uns: Wir starten gleich am 1.10. mit dem Eröffnungsfilm unseres diesjährigen Cinema! Italia! Festivals, welches mit großen Mühen – trotz Corona – doch wieder zustande gekommen ist. Und ich freue mich sehr, dass wir hier in Hannover die Tradition wahren und auf die bewährten Kooperationspartner bauen können: das Italienische Generalkonsulat Hannover ist dabei, ebenso die Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft – und natürlich funktioniert das Ganze so gut dank der Zusammenarbeit mit unseren Kolleg*innen vom Kino am Raschplatz.

Am Wochenende vom 9.-12.10. holen wir unsere zweite Auflage der Kubanischen Visionen nach, die fürs Frühjahr geplant waren. Zu sehen gibt es aktuelles Kino aus Havanna, zumeist Hannoversche Erstaufführungen und selten zu sehende Klassiker der kubanischen Filmgeschichte – zum Großteil eingeführt und versehen mit erheblicher Expertise unseres Kooperationspartners Andreas Hesse von Cuba im Film – festival del cine cubano, Frankfurt.

Und dann ist wieder Perlen-Zeit! Vom 16.-24.10. präsentieren wir wieder internationales queeres Kino. Ein buntes, vielseitiges Programm mit Spielfilmen, Dokumentarfilmen und Kurzfilmprogrammen aus der ganzen Welt. Die Regisseurin Barbara Wallbaum erhält im Rahmen des Festivals für ihren Film "Uferfrauen" am 17. Oktober 2020 den Debütfilmpreis von QueerScope – Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland.

Und im Übrigen: John Lennon wäre am 9.Oktober 80 Jahre alt geworden. Wir widmen ihm eine kleine filmische Hommage – in enger Zusammenarbeit mit dem Haus Kirchlicher Dienste – Arbeitsfeld Kunst und Kultur und Arbeitskreis Kirche und Film. – Und dann gedenken wir noch mit zwei Abenden den ersten Atombombenabwürfen vor genau 75 Jahren.

Soviel! Doch eine abschließende Anmerkung lassen Sie mich noch machen: Wenn wir hier überall von „Festival“ reden, dann muss klar sein, dass wir auf einen Großteil dessen, was eine Festival-Atmosphäre normalerweise ausmacht, in diesem Corona-Oktober natürlich verzichten müssen; es bleibt bei begrenzten Besucherzahlen, Hygiene- und Abstandsregeln, es gibt nur begrenzt Gespräche und Austausch. Wir versuchen trotzdem, Ihnen einen angenehmen, inspirierenden Kinobesuch zu ermöglichen.

Und: wir hoffen auf bessere Zeiten!

Bis bald im Kino!

Ralf Knobloch-Ziegan