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Around the Black Atlantic

Bless their little Hearts

Billy Woodberry, USA 1983, 84 Minuten, englisches Original mit deutschen Untertiteln

mit Nate Hardman, Kaycee Moore, Angela Burnett, Ronald Burnett, Kimberly Burnett, Eugene Cherry, Ellis Griffin, Ernest Knight, Lawrence Pierott

Im Bild zu sehen ist in schwarz-weiß ein Hauseingang, an dem ein oberkörperfreier Mann vorbei geht. Drinnen sitzen zwei Personen lachend auf einer Couch. © Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.

Szene aus Bless their little Hearts

Billy Woodberry ist ein ehemaliger Studienkollege von Charles Burnett, der für Bless Their Little Hearts nicht nur das Drehbuch geschrieben und die Kamera geführt hat, sondern auch dessen kleine Tochter Angela im Film eine große Rolle spielt. Über die gemeinsame Studienzeit an der Filmschule UCLA hat sich Charles Burnett begeistert geäußert: „Es war herrlich, dort zu studieren ... Wir haben nicht aus kommerziellen Gründen Filme gemacht, und auch nicht, um mit unseren Studentenfilmen eine Eintrittskarte für Hollywood zu erhaschen. Hollywood war gar nicht zugänglich für schwarze unabhängige Filmemacher, oder für Farbige überhaupt. Wir haben uns nichts von Hollywood erwartet. Filmemachen, das war für uns eine Möglichkeit, politische und persönliche Aussagen zu präzisieren und Position zu beziehen. Alle haben wir versucht, mit unseren Filmen das falsche und negative Bild, das Hollywood von seinen schwarzen Mitbürgern in Umlauf gebracht hat, zu korrigieren. Und darüber hinaus wollten wir vor allem eine eigene Form, eine authentische Ästhetik herausarbeiten.“

Bless Their Little Hearts ist ein Meilenstein in der Geschichte des unabhängigen schwarzen Kinos der USA. Eine zarte, heitere und detailgetreue Studie über den entscheidenden Moment “Arbeit“ in Amerika. Ein elliptisch erzähltes, unendlich nuanciertes Porträt einer afro-amerikanischen Familie in Los Angeles. Über Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche. Über den Überlebenskampf eines Vaters, der versucht, seine Ehe und seine Familie vor der Auflösung und dem Untergang zu bewahren. Aber auch ein Porträt von Wohnungen, Möbeln, Straßen, dem Viertel und den Nachbarn. Über all dem liegt ein Hauch von Blues und das Lachen der spielenden Kinder. Astrid Ofner

Termin(e): 13.03.2020 ab 18:00 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.