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Atef Ben Bouzid, Deutschland/Ägypten 2017, 82 Minuten, englisches/ägyptisches Original mit deutschen Untertiteln

Im Bild zu sehen ist ein Mann, der mit geschlossenen Augen Saxophon spielt. © Filmdisposition Wessel

Szene aus Cairo Jazzman

In seinem Dokumentarfilm erzählt Atef Ben Bouzid die Geschichte des Cairo Jazz Festival und seines Gründers Amr Salah. Der ägyptische Jazzkomponist hat mit seinem nicht gewinnorientierten Festival mit begrenzten Finanzierungsmitteln eine einzigartige Plattform entwickelt, auf der lokale und internationale Musiker zusammenkommen, die in ihrer Liebe zum Jazz und ihrem Wunsch, ihn zu teilen und zu kultivieren, jedes Jahr wieder zusammenfinden. Doch die Organisation des Festivals ist ein riskantes Unterfangen, nicht nur wegen des Geldes oder seiner begrenzten Erfahrung, sondern vor allem wegen des zunehmend intoleranten sozialen Klimas. Denn was keiner ahnt: In Ägypten zieht Jazz ein vor allem junges Publikum an, was die Kluft zwischen der jungen und der alten Generation aufzeigt, die das Land regiert. Kein Wunder, dass die lokalen Behörden das Musikfestival kaum unterstützen. Was als Porträt über das Cairo Jazz Festival gedacht war, wird so zu einem Porträt über die ägyptische Hauptstadt Kairo. filmstarts.de

 

Die politische Musikdokumentation Cairo Jazzman nimmt das renommierte Cairo Jazz Festival und dessen Gründer Amr Salah in den Blick.

Im Herzen der arabischen Welt, in der Hauptstadt Ägyptens, wird das Cairo Jazz Festival gefeiert. Von der Kritik umjubelt und von den Ägyptern mit großem Interesse besucht wurde es von Amr Salah, dem Cairo Jazzman, ins Leben gerufen. Trotz Non-Profit-Basis und begrenzter Finanzierungsquellen ist es zu einer einzigartigen Plattform herangewachsen, die lokale und internationale Musiker mit der geteilten Liebe zum Jazz zusammenbringt, wenn sie ihre Leidenschaft an die nächste Generation weitergeben wollen.

Die Doku von Atef Ben Bouzid fängt hier selten gesehene Facetten der Gesellschaft und des alltäglichen Lebens ein. Auch Schwierigkeiten und Hindernisse, insbesondere der jüngeren Ägypter spielen dabei eine Rolle. ES/moviepilot.de

 

Wie schafft man es, in einem unruhigen, muslimisch geprägten Land immer wieder ein großes internationales Jazz-Festival auf die Beine zu stellen? Amr Salah, ägyptischer Jazzpianist und Komponist, kämpft seit 2009 jedes Jahr darum, seinen Traum zu verwirklichen. Der Film begleitet ihn privat, bei Behördengängen und bei der Organisation rund ums Festival. Jazz ist zu seinem Lebensinhalt geworden, weil diese Musik in seinen Augen völkerverbindend ist und der Jugend ein spezielles Sprachrohr gibt. Für Amr Salah ist Jazz ein vielfältiger Musikstil, der damit auch für Liberalität und Offenheit einer Gesellschaft steht, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Der politische Musikfilm bietet vielschichtige Einblicke in das alltägliche Leben der Megacity Kairo. Der Sound auf den Straßen ist spannend unterlegt mit groovenden Jazzelementen. augen-blicke-afrika.de

Termin(e): 07.11.2019 ab 16:00 Uhr
08.11.2019 ab 16:00 Uhr
09.11.2019 ab 16:00 Uhr
10.11.2019 ab 15:30 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.