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Das Wunder an der Weichsel | Cud nad Wisłą

Filmland Polen: Sonderprogramm aus Anlass des 100. Jahrestages der Wiedererlangung der Polnischen Unabhänigkeit.

Ein Tisch auf dem verschiedene Dinge liegen wie Handschuhe, Scheren und Film Kitt © LHH

Film Kitt und anderes Handwerkszeug zum Filme schneiden

Das Wunder an der Weichsel | Cud nad Wisłą

Krzysztof Nowak-Tyszowiecki, Polen 2005, 41 Minuten, deutsche Untertitel

"Das Wunder an der Weichsel” zeigt die Ereignisse, die Ursachen und den Verlauf des polnisch-sowjetischen Krieges im Jahre 1920. Der Film wurde aus zeitgenössischen Original-Filmaufnahmen, die in den polnischen, russischen und britischen Archiven gefunden wurden, zusammengestellt. Es ist gleichzeitig fast ein Actionthriller, der die Mittel des Stummfilms (Dramaturgie, Poetik und Sprache) stilgetreu einsetzt, um den letzten Krieg, in dem die Kavallerie noch eine bedeutende Rolle gespielt hat, zu zeigen.

Auszeichnungen: 2006 Niepokalanów (Międzynarodowy Katolicki Festiwal Filmów i Multimediów / Der Internationale Katholische Festiwal des Films und der Multime-dien) I Preis in der Kategorie „Dokumentarfilm” filmlandpolen.de

Das Wunder an der Weichsel | Cud nad Wisłą

Ryszard Bolesławski, Polen 1921, 52 Minuten, stumm

mit Jadwiga Smosarska, Anna Belina, Władysław Grabowski, Stefan Jaracz, Kazimierz Junosza-Stępowski

Der im Jahre 1921 unmittelbar nach den Ereignissen des Krieges 1920 gedrehte Stummfilm "Cud nad Wisłą" / „Das Wunder an der Weichsel” ist ein patriotisches Drama, das die Episoden des Krieges illustriert. Der Film wurde zu Propagandazwecken auf Bestellung der für diese Aufgaben zuständigen Abteilung des Ministeriums für Militärische Angelegenheiten gedreht und wurde am 16. März 1921 erstaufgeführt. Der Film war seinerzeit ein Kassenschlager, was zum einen an der ausgezeichneten Besetzung und andererseits an den noch frisch in dem gesellschaftlichen Gedächtnis haftenden Erinnerungen an den gerade beendeten Krieg lag. Die Produktion zeichnet sich durch eine geschickte Regie aus, die der Schauspieler und der Regisseur Ryszard Bolesławski übernommen hat. Bolesławski zählte vor dem I. WK zu den Künstlern des berühmten Moskauer Kunsttheaters (MCHT) des Stanislawski, 1923 emigrierte er in die USA und wurde als Regisseur in Hollywood berühmt.

Der Film erzählt die Geschichte der Familie Granowski, die auf ihrem Gut „auf Kresy” - im polnischen, heute zur Ukraine gehörenden Osten - lebt. Am Heiligen Abend 1919 ist das ruhige Leben der Familie vorbei. Mit dem Übergriff der sowjetischen Übermacht beherrscht nur noch der Krieg den Alltag dieser Familie. Sie wird auseinandergerissen, es bedarf vieler dramatischer Kriegsereignisse, bis sie, nach einem siegreichen Angriff der polnischen Armeen, zusammenkommen und das neue, glückliche Leben wiederaufnehmen kann. Die letzten Aufnahmen des Films zeigen authentische Szenen der Überreichung des Marschallstabes an den Marschall Piłsudski am 14. August 1920. filmlandpolen.de

Termin(e): 10.11.2018 ab 13:00 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.