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Lars Jessen, Deutschland 2009, 93 Minuten

mit Cecil von Renner, Ole Fischer, Pit Bukowski, Daniel Michel, Laszlo Horwitz. Samuel Auer und Axel Prahl

nach dem Roman von Rocko Schamoni

Auf dem Bild stehen vier Jungs auf einem Feld und im Hintergrund ist das Meer zusehen. © Piffl Medien

Szene aus "Dorfpunks".

Es ist Sommer 1984. Der Punk ist endlich an der Ostsee angekommen, in Schmalenstedt, einer verschlafenen Kleinstadt in der Holsteinischen Schweiz: Malte Ahrens heißt jetzt Roddy Dangerblood, wohnt bei seinen liberalen Eltern und töpfert sich durch eine ungeliebte Lehre. Das eigentliche Leben spielt sich woanders ab, in der Punk-Clique mit Fliegevogel, Flo, Sid, Piekmeier und Günni. Man hängt mit Dosenbier und Lagerfeuer im Waldversteck ab, tanzt Pogo in der Dorfdisco, träumt von Mädchen und Musik, provoziert die Bürger auf dem Marktplatz und prügelt sich mit den Jungbauern.

Seine Eltern, sonst zu jedem erdenklichen Verständnis bereit, kommen nicht mehr mit: „Ist das Punk?“ fragt sein Vater, als Roddy wieder einmal schwer gezeichnet von einer Schlägerei nach Hause kommt.

Punk, das ist die Clique, sein Wegweiser aus der Obhut der Familie, sein Lebensstil und, natürlich, seine Musik. Die Freunde gründen eine Band. Punk, das ist einfache Musik, und auch das Einfache ist manchmal schwierig. Die Proben gestalten sich komplizierter als gedacht, der Bandname wechselt beinahe täglich und der erste Auftritt beim Talentwettbewerb im Schmalenstedter Soldatenheim gerät zum Desaster. Einige Biere später kann der Auftritt zwar neu bewertet werden, aber spätestens nach dem zweiten Konzert im Preetzer Gymnasium muss sich die Band selbst fragen: „Ist das Punk?“

Punk ist immerhin „No Future“. Aber gerade jetzt geht das Leben weiter. Roddy ist neugierig auf die Welt, ein Fantast und Tagträumer, dessen Ideen und Optimismus ansteckend wirken. Als die Freunde eine neue Kneipe entdecken, idyllisch gelegen und geöffnet bis in die frühen Morgenstunden, gewinnt Roddy einen neuen Vertrauten: Der Kneipenwirt Paul Mascher eröffnet ihm aus seiner reichhaltigen Plattensammlung ganz andere Seiten der Musik. Roddy ist begeistert, aber vor allem Sid, ideologischer Kopf der Schmalenstedter Punk-Bewegung, sperrt sich gegen Roddys neue Ideen.

Der Punk, wie er sein Leben bestimmt hat, wird jetzt zum wachsenden Widerspruch in ihm, zum Hindernis zwischen sich und seinen Träumen. Eine Lösung muss her. Und sie kommt, einfach und unaufgeregt, aus einer Ecke, aus der er sie bestimmt nicht erwartet hat.

In diesem Sommer 1984 macht Roddy, fast ohne es zu wissen, einen Schritt in die Freiheit… piffl-medien.de

Termin(e): 21.06.2019 ab 20:15 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.