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Szene aus "Hell or High Water"

© 2016 Paramount Pictures

Psychoanalyse und Film

Hell or High Water

David Mackenzie, USA 2016, 102 Minuten, deutsche Fassung

mit Dale Dickey, Ben Foster, Chris Pine, William Sterchi

Anschließend Referat und Diskussion mit Dipl.-Med. Birgit Kayser

ein Mann sitzt auf der Veranda. Im Hintergrund eine große Weide, darauf steht ein rostiger Tank. © 2016 Paramount Pictures

Toby Howard (Chris Pine)

Der geschiedene, zweifache Vater Toby Howard (Chris Pine) und sein frisch aus dem Gefängnis entlassener Bruder Tanner (Ben Foster) versuchen verzweifelt, die Familienfarm im Westen von Texas zu retten. Ihre verstorbene Mutter hinterließ das Anwesen mit erheblichen Schulden bei der Bank, die sie nicht mehr begleichen konnte und weshalb der Zwangsverkauf droht. Die Brüder Howard schrecken auch vor Straftaten nicht zurück, wollen mehrere Banken überfallen, um mit dem erbeuteten Geld zu verhindern, dass ihr Heim und die dazugehörigen Ländereien zurück an den Staat gehen. Allerdings kommen ihnen schnell der Texas Ranger Marcus (Jeff Bridges) und sein Partner Alberto (Gil Birmingham) auf die Spur und eröffnen die Jagd. Geschnappt zu werden, ist für Toby und Tanner jedoch keine akzeptable Option... filmstarts.de

Der erfolgreichste Independent-Film des Jahres 2016 ist ein Gangsterdrama im Stil eines Western, ein sogenannter Neowestern. Stellen Sie sich Robin Hood ins heutige Texas versetzt vor. Der Plot scheint einfach gehalten. Zwei Brüder kämpfen gegen die ausbeuterische Bank, um ihre Farm zu retten. Zwei Texas Ranger sind ihnen auf der Spur. Der Kreislauf der Gewalt scheint unaufhaltsam zu sein. Es kommt zum Showdown. Doch es geht in diesem Film weniger um den Kampf zwischen Gut und Böse, noch vorrangig um Waffen- und Gewaltproblematik. Dieser melancholische Thriller umreißt mehr die Themen Vaterschaft, Bruderschaft, Freundschaft und die damit verbundenen Konflikte. Als Zuschauer werden wir hineingezogen in eine Dynamik aus Schuld, Sühne und Opfer. Und der Regisseur lässt uns in einem Dilemma zurück. Wem gelten unsere Sympathien?

Termin(e): 11.11.2019 ab 19:30 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
7,50 Euro / 5,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.