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Ma’an Mouslli, Deutschland 2018, 63 Minuten

In Kooperation mit Cititzen Diplomats for Syria e. v., MiSo-Netzwerk und Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover im Fachbereich Internationale Kultur

Im Bild zu sehen ist eine Filmteam an einem weißen Auto. © Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V.

Szene aus Newcomers

Dokumentarfilm von Ma’an Mouslli über Geflüchtete in Deutschland

 „Newcomers“ ist ein Dokumentarfilm, in dem geflüchtete Menschen ihre Geschichte selbst erzählen. Junge und Alte, Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Orientierung; Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen aus über acht verschiedenen Ländern.

In 29 Interviews treten ihre Geschichten in einen Dialog miteinander. Sie erzählen vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen: Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde.

Trotz aller Unterschiede zeigen sich Umrisse einer Grunderfahrung des Lebens im Exil. Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war? Was heißt es, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein?

Aus insgesamt rund hundert geführten Interviews mit Menschen, die nun in Deutschland leben, schuf Regisseur Maan Mouslli einen sehr bewegenden Film, der intensive Einblicke in das Leben geflüchteter Menschen gewährt.

Der Film entstand in Kooperation mit Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V. und dem Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V.

Preisgekrönter Regisseur

„Newcomers“ ist das dritte Regie-Werk des in Osnabrück lebenden syrischen Regisseurs Ma’an Mouslli. Mit der Dokumentation „Shakespeare in Zaatari" über geflüchtete Kinder im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari gewann er 2016 den Preis „Bester Film Non Professional“ beim Film Festival Cologne. „Shakespeare in Zaatari“ sorgte auch international für Aufsehen: Er lief u.a. bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes, dem Los Angeles CineFest, dem Human Rights Film Festival Barcelona, dem International Scandinavian Film Festival und dem Roma Cinema Doc.

Termin(e): 14.03.2020 ab 18:00 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.