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Szene aus Kattumaram

© Swarnavel Eswaran Pillai

Swarnavel Eswaran, Indien 2018, 79 Minuten Original Tamil mit englischen Untertiteln

Zu sehen sind zwei Personen, die sich bei der Untersuchung einer Kamera näher kommen. © Swarnavel Eswaran Pillai

Szene aus Kattumaram

Der Fischer Singaram lebt in Südindien gemeinsam mit seiner Tsunami-verwaisten Nichte Anandhi und deren Bruder. Ihr geteiltes Schicksal schafft ein Gefühl von Zugehörigkeit. Die traditionelle Dorfgemeinschaft besteht aus Überlebenden. Ihre Hütten sind von den Tsunamiwellen beschädigt oder verfallen.

Singaram sieht es als seine Pflicht an, Anandhi zu vermählen, was diese entschieden ablehnt, ohne jedoch wirklich zu wissen warum.

Anandhi ist Lehrerin in der Dorfschule. Eines Tages trifft sie auf Kavita, eine junge Fotografin aus der Stadt, die als Aushilfslehrerin tätig wird. Bald fühlt sie sich zu ihr hingezogen, und langsam entwickelt sich zwischen beiden ein zartes Band der Zuneigung. Zunächst wird ihre Liebe von Schatten der Vergangenheit verdunkelt, als sich jedoch Gerüchte in der Dorfgemeinschaft verbreiten, geraten die Dinge aus den Fugen.

In Kattumaram trifft die Strenge einer traditionellen Gemeinschaft auf die Unschuld einer aufkeimenden, gleichgeschlechtlichen Liebe. Homosexualität bringt im ländlichen Indien trotz der 2018 veränderten Gesetzeslage noch Schande über die Liebenden und ihre Verwandten. Das Spielfilmdebut des erfahrenen Filmemachers Eswaran verbindet die Suche nach sozialer Gerechtigkeit mit einem ästhetisch-minimalistischen Blick. Ein kurzweiliger und berührender Einblick, kurz: eine Perle unseres diesjährigen Festivals.

Vorfilm: Home Girl

Poonam Brah, Großbritannien 2019, 12 Minuten Englisches Original mit deutschen Untertiteln

Nach dem Tod ihrer Mutter verarbeiten Roya und ihr Bruder die Trauer auf unterschiedliche Weise. Roya zieht sich verzweifelt zurück und kramt in den Hinterlassenschaften ihrer Mutter. Im Versuch ihr nahe zu sein, distanziert sie sich von ihrer Freundin, von der sie der Mutter nie erzählt hatte. Versunken in ihren Schmerz beginnt sie, sich mit ihrer Identität auseinanderzusetzen und mit all dem, was ungesagt geblieben ist.  

Termin(e): 17.10.2020 ab 13:00 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.
beim Kauf von 5 Karten: 6,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt (bis 15.10.2020)

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.