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Olga Chajdas, Polen 2018, 130 Minuten, polnisches Original mit deutschen Untertiteln

Im Bild zu sehen sind zwei junge Frauen, die sich mit geschlossenen Augen in einer in pinkes Licht getauchten Disco küssen. © Edition Salzgeber

Szene aus Nina

Nina (Julia Kijowska) ist eine Französisch- lehrerin, Mitte 30, die versucht ihre eingeschlafene Ehe wiederzubeleben und zugleich ihren fast verzweifelten Kinderwunsch zu erfüllen. Das wohlsituierte Paar bemüht sich erfolglos darum, eine Leihmutter zu finden, bis Nina die junge Sicherheitsbeamtin Magda (Eliza Rycembel) kennenlernt, als sie deren Auto rammt. Mit ihrem Mann Wojtek (Andrzej Konopka) schmiedet Nina den Plan, Magda zu verführen, um eine Schwangerschaft erwirken zu können. Dabei ahnen die beiden nicht, dass Magda offen lesbisch lebt. Nachdem Nina dies erfährt, beginnt sie, sich mehr und mehr für Magda zu interessieren, und plötzlich scheint alles, was ihr wichtig war, bedeutungslos zu werden... Ein gefährliches, sinnliches Spiel des Begehrens, der Zurückweisung und der Leidenschaft

beginnt. Beide verbindet eine tief empfundene Sehnsucht nach echter Nähe und etwas, das ihrem Leben Sinn gibt.

Die Handlung ist eingebettet in die lesbische Szene Warschaus, einer Subkultur im Mainstream konservativen, religiösen Denkens. Olga Chajdas zeichnet in ihrem Langfilmdebüt ein sensibles Porträt von zwei starken Frauen, deren Welten sich sehr voneinander unterscheiden. Im Film wird wenig erklärt, vielmehr erschließen sich die Innenwelt der Protagonist*innen und ihre Beziehungen zueinander nach und nach durch die intensive Bildsprache. Subtil arbeitet die Kamera mit Spiegelungen, Überblendungen und Verschiebungen zwischen Vorder- und Hintergrund. Im Ergebnis: osteuropäisches Kino erster Güte, das 2018 u. a. mit dem Big Screen Award des Rotterdam International Film Festivals und dem Queeren Filmpreis Niedersachen ausgezeichnet wurde.

Triggerwarnung: Darstellung sexueller Gewalt

Termin(e): 20.10.2019 ab 19:30 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.
beim Kauf von 5 Karten: 6,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt (bis 18.10.2019)

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.